Zehn von elf Positionen sind gedanklich bereits besetzt

Das Team steht (fast) schon

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Clemens Fritz kann gegen Frankfurt nach seiner Sperre wieder spielen. 

Bremen - In seiner Entscheidungsfindung ist Viktor Skripnik schon sehr weit. Die Aufstellung für das Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt morgen (17.30 Uhr) hat er schon im Kopf – fast jedenfalls. „Zehn von elf Stellen sind besetzt“, sagt der Werder-Coach. Welche Position noch offen ist, verrät er freilich nicht. Was er aber sagt, ist, dass ihm nicht jede Entscheidung leicht fällt – speziell dann nicht, wenn es um Jugend oder Erfahrung geht. „Es ist echt schwierig“, seufzt er.

Aber wer will klagen? Skripnik ist grundsätzlich froh, dass junge Spieler wie Levent Aycicek, Davie Selke, Janek Sternberg, Maximilian Eggestein, und Luca Zander nachrücken, den Konkurrenzkampf anheizen. Dass die gegen Paderborn gesperrten Clemens Fritz und Santiago Garcia sowie Langzeit-Ausfall Philipp Bargfrede und auch der zuletzt angeschlagene Ludovic Obraniak wieder zur Verfügung stehen, erweitert die Palette der Möglichkeiten zusätzlich. Vielleicht, so deutet es Skripnik an, könnte der eine oder andere junge Spieler aus der Startelf oder gar ganz aus dem Kader fallen. So etwas entscheiden zu müssen, „tut einem Trainer weh“, meint Skripnik, bis vor fünf Wochen noch der U23-Coach des SV Werder.

Warum er in Frankfurt tendenziell eher auf Erfahrung – sprich auf einen Einsatz von Fritz und Garcia – setzen will, ist klar. Die Grünschnäbel im Team könnten vor 48000 Zuschauern in der Commerzbank-Arena (darunter 3000 Werder-Fans) einknicken, befürchtet der 45-Jährige. Doch das ist eine unnötige Sorge, behauptet Davie Selke. Der 19 Jahre alte Angreifer macht nicht den Eindruck, als wolle er sich von der Kulisse in Frankfurt beeindrucken lassen: „Ich kann mir denken, was uns erwartet. Aber ich freue mich auf den Gegenwind.“ csa

Werder-Training vor Frankfurt-Spiel

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