Belohnung für Ignjovski „muss eigentlich sein“

„Zapper“ Junuzovic lobt den Ersatz

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Zlatko Junuzovic will zurück ins Team, aber als sicherer Startelf-Spieler fühlt er sich nicht.

Bremen - Ausgerechnet den „Österreicher-Tag“ bei Werder Bremen erlebte Zlatko Junuzovic nur als Zuschauer. Während die Landsleute Marko Arnautovic (3 Tore) und Sebastian Prödl (1) 1899 Hoffenheim abschossen, saß Zlatko Junuzovic daheim auf dem Sofa.

Und litt Qualen, wie er sagt: „Es war schlimmer als ich gedacht hatte. Als es in der zweiten Halbzeit eng wurde, konnte ich nicht hinschauen.“ Junuzovic, wegen einer Gelbsperre nicht dabei, zappte vor lauter Nervosität hin und her. Aber beim Freistoß zum erlösenden 3:1 war er live drauf – und konnte sich anschließend beruhigt zurücklehnen. „Ein wichtiger Sieg. Jetzt müssen wir aber in Frankfurt nachlegen“, sagt er.

Am Samstag könnte er wieder mitwirken. Wenn Trainer Thomas Schaaf ihn denn lässt. Was für Junuzovic aber keine Selbstverständlichkeit ist. Obwohl er bis zur fünften Gelben Karte in 13 von 14 Fällen in der Startelf gestanden hat, spürt er den Druck, den Vertreter Aleksandar Ignjovski gegen Hoffenheim gemacht hat. „Iggy hat wirklich sehr stark gespielt – jedenfalls dann, wenn ich zugeschaut habe. Es kann sein, dass der Trainer diese starke Leistung belohnt. So muss es ja eigentlich sein“, meint Junuzovic, der Mann mit dem Herz für Konkurrenten.

Training am Mittwoch

Werder-Training am Mittwoch

Doch wahrscheinlicher ist, dass er gegen Eintracht Frankfurt in die Anfangsformation zurückkehrt. Und dann will Junuzovic den zweiten Auswärtssieg in Folge: „Es ist eine andere Ausgangslage als gegen Hoffenheim. Die waren angeschlagen, Frankfurt hat dagegen Selbstvertrauen, kann frei aufspielen.“ Aber die Eintracht hat zuletzt zweimal in Folge verloren (0:4 in Düsseldorf, 1:3 gegen Mainz). Geht den Hessen nach dem Traumstart in die Saison jetzt die Puste aus? Werder würde den Aufsteiger und Tabellenfünften bei einem Sieg sogar überholen. Eine verlockende Aussicht, wie Zlatko Junuzovic findet. „Frankfurt müssen wir knacken“, fordert er deshalb. Allerdings: Zwei Bundesliga-Auswärtssiege in Folge waren Werder zuletzt in der Saison 2010/11 (25. und 27. Spieltag) gelungen. · csa

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