Marko Arnautovic will endlich sein erstes Saisontor

„Es zappelt im ganzen Körper“

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Ungläubiger Blick: Marko Arnautovic hat in dieser Saison noch nicht für Werder getroffen. ·

Bremen - Wann platzt der Knoten bei Marko Arnautovic? Der Österreicher wartet nach sieben Pflichtspielen noch auf sein erstes Saisontor und wird immer ungeduldiger. „Es juckt in den Beinen, es zappelt im ganzen Körper“, sagte der 23-jährige Offensivmann gestern nach dem Training.

In seinen ersten beiden Werder-Jahren hatte das „Zappeln“ eher aufgehört. 2010/2011 traf er im zweiten Bundesliga-Spiel – und das beim 4:2 gegen Köln gleich doppelt. 2011/2012 war’s ebenfalls der zweite Einsatz – und er legte im dritten gleich nach.

Werder Bremen - FC Bayern München

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Doch derzeit steckt beim schussgewaltigen Wiener irgendwie der Wurm drin. Beim 0:2 gegen die Bayern hatte er am Samstag eine der wenigen Bremer Chancen. Er schoss nach einer Flanke von Kevin De Bruyne aus spitzem Winkel volley knapp vorbei – und erntete dafür kritische Worte von Sportchef Klaus Allofs. „Der Ball war hart reingespielt, vielleicht gehe ich ein bisschen zu spät hin“, räumt Arnautovic ein: „Aber mit ein bisschen Glück geht das Ding auch so rein.“ Ging es aber nicht – wie schon häufiger in dieser Saison. Siehe Dortmund, als er Pech hatte bei einem Pfostenknaller. Siehe Hamburg, Hannover und Stuttgart.

Trybull fehlt beim Montagstraining

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Ähnlich hatte sich Arnautovic bereits Mitte September geäußert („Wenn das Glück zurückkommt, wird es schrecklich für den Gegner“). Getroffen hat er seither nicht, dafür aber immerhin drei Treffer vorbereitet (im Pokal in Münster, in Dortmund und Freiburg). Und das, betont Arnautovic, zählt für ihn genauso viel: „Ein Assist ist wie ein Tor für mich.“

Vermutlich wird er auch in Zukunft eher als Vorlagengeber denn als Vollstrecker auffallen, was zum Teil seiner neuen Position geschuldet ist. Arnautovic ist nicht mehr die zweite Sturmspitze, sondern rechter Flügelspieler: „Da muss ich mehr nach hinten arbeiten, den gegnerischen Außenverteidiger ausbremsen. Und vorne will ich vor allem die offensiven Mitspieler mit Vorlagen füttern.“ Das klappt ganz gut. Arnautovic bringt viele Flanken – und viele davon sind gefährlich. Deshalb wähnt er sich auf dem richtigen Weg: „Der Trainer hat gesagt, ich soll so weitermachen. Und das werde ich tun.“ Mit Ausnahme der Chancenverwertung . . . · mr

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