Jungprofi hat seine Knie-OP gut überstanden

Yildirims Ziel – im Januar mit nach Belek

Unschöner Einstand: Özkan Yildirim ist gerade erst Profi geworden, aber schon zum zweiten Mal verletzt. ·

Bremen - Es hatte alles so schön begonnen. Ende Juni unterschrieb Özkan Yildirim seinen ersten – bis 2013 datierten – Profivertrag bei Werder, posierte stolz mit den anderen Neuzugängen im Weserstadion, die Hand von Trainer Thomas Schaaf auf der Schulter. Sportchef Klaus Allofs schwärmte: „Er gehört zu den größten Talenten, die wir haben.“

Und dann passierte es: Bereits nach wenigen Tagen zog sich der gebürtige Sulinger einen Haarriss im Wadenbein zu. Nichts war’s mit dem Trainingslager auf Norderney, stattdessen musste der 18-Jährige eine Zwangspause einlegen. „So habe ich mir den Anfang natürlich nicht vorgestellt“, erinnert sich der offensive Mittelfeldspieler, der dann auch noch länger ausfiel als gedacht. Die zunächst veranschlagten zwei, drei Wochen wurden bei weitem übertroffen. „Es waren zweieinhalb Monate, leider hat es so lange gedauert“, seufzt Yildirim.

Als er sich langsam wieder heranarbeitete, wurde der Jungprofi erneut heftig zurückgeworfen – diesmal mit einem Außenmeniskus-Anriss, den er vor etwa sechs Wochen bei Kniespezialist Prof. Ulrich Boenisch in Augsburg operieren ließ. „Nach der OP ist es deutlich besser geworden, ich habe viel weniger Schmerzen“, sagt Yildirim. Mehr als ein bisschen Fahrradfahren und Krafttraining ist derzeit jedoch noch nicht möglich.

Die Hinrunde hat das Mittelfeld-Talent, dessen älterer Bruder Alper beim Bezirksligisten FC Sulingen spielt, deshalb schon abgehakt. Aber gleich zu Anfang des neuen Jahres will Yildirim wieder angreifen: „Ich hoffe, dass ich dann fit bin und mit ins Trainingslager nach Belek fahren kann. Das ist mein Ziel.“ · mr

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