Rückkaufoption, damit es keinen zweiten Fall Kruse gibt / Bei Füllkrug soll es ähnlich laufen

Wurtz nach Fürth, aber Werder sichert sich ab

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Der Blick geht Richtung Bundesliga – aber nicht nach Bremen, sondern nach Fürth.

Bremen - Johannes Wurtz kehrt im Sommer nicht von seiner Ausleihe zum SC Paderborn nach Bremen zurück. Der SV Werder hat den Stürmer verkauft – an die SpVgg Greuther Fürth. Dem Vernehmen nach für eine Ablöse von 250 000 Euro. Der Vertrag des 21-Jährigen bei Werder wäre noch bis 2016 gelaufen.

Sportchef Thomas Eichin und Trainer Robin Dutt trauen dem Angreifer nicht zu, dass er Werder in der kommenden Bundesliga-Saison wirklich weiterhilft. Nachvollziehbar, denn sechs Treffer in 21 Spielen für den überraschend starken Zweitligisten SC Paderborn sind eher mäßig. Doch was passiert, wenn Wurtz wie einst Max Kruse nach dem Wechsel zum Zweitligisten FC St. Pauli leistungsmäßig explodiert? „Dann haben wir die Möglichkeit, ihn zurückzuholen“, bestätigt Eichin eine Rückkaufoption. Werder hat sich also abgesichert.

Ähnlich könnte es auch im Fall Niclas Füllkrug laufen. Der 21-Jährige ist kurioserweise an Wurtz’ künftigem Verein Greuther Fürth ausgeliehen. Und blieb ebenfalls mäßig erfolgreich. In 19 Partien erzielte Füllkrug sechs Tore, vier davon beim 6:2-Sieg in Aue. Sein Vertrag bei Werder läuft noch bis 2015.

In Paderborn sorgte das Bekanntwerden des Wurtz-Wechsels nach Fürth gestern für jede Menge Ärger. Schließlich treffen beide Teams am Sonntag aufein-ander. SCP-Trainer Andre Breitenreiter strich Wurtz aus dem Kader für das Spitzenspiel, „um den Jungen zu schützen“. · kni

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