Wolter plant den Neuaufbau

T. Wolter

Bremen - Der letzte Mohikaner kommt aus dem Süden der Republik: Der VfB Stuttgart II ist die einzige zweite Mannschaft eines Bundesligisten, die noch in der Dritten Liga spielt. In dieser Saison hat es Bayern München II und auch Werder Bremen II erwischt. „Das zeigt, dass es für die zweiten Teams schwieriger geworden ist, in der Dritten Liga zu bestehen“, sagt Werder-Coach Thomas Wolter: „Es herrschen ungleiche Bedingungen.“

Die anderen Teams seien reine Profimannschaften, „wir haben eine ganz anderen Charakter, verstehen uns als Ausbilder, bei uns stehen andere Dinge im Vordergrund. Außerdem haben wir heftige Auflagen“, erklärt der Bremer Trainer.

Freilich, so Wolter, sei sein Team aber nicht nur deswegen abgestiegen. „Wir haben in den entscheidenden Spielen die Big Points nicht gesetzt“, erklärt der 47-Jährige. Zudem habe er sich auch häufiger über die Einstellung beklagen müssen. Hinzu sei ein unglaubliches Verletzungspech gekommen, dass nicht kompensiert werden konnte. „Ich habe in der Saison allein fünf Torhüter eingesetzt und 16 verschiedene Spieler in der Viererkette. Da kann von einem eingespielten Team keine Rede sein“, weiß Wolter.

Für den Coach kommt der Abstieg seiner Mannschaft daher nicht überraschend. „Wenn du jahrelang auf der Rasierklinge tanzt, erwischt es dich irgendwann“, sagt der Bremer Trainer.

Der personelle Schnitt ist bereits vollzogen. 13 Spieler mussten gehen (wir berichteten). Und wie sieht’s mit den sportlichen Zielen der Bremer aus, muss nicht der sofortige Wiederaufstieg her? „Natürlich möchte man so schnell wie möglich wieder hoch. Die Regionalliga ist aber stark, und nur der Meister geht hoch“, erklärt Wolter: „Es ist nicht so, dass man da mal eben wieder aufsteigt.“ · flü

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