„Dann trete ich Mielitz in den Hintern…“

Wolf will um seine Chance kämpfen

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Raphael Wolf ·

Werder-Bremen - Noch trainiert Raphael Wolf abseits der Mannschaft. Allein mit einem oder zwei Physiotherapeuten schuftet er auf einem Nebenplatz der Sportanlage auf Norderney, um nach einer Kreuzbandverletzung den Anschluss ans Team herzustellen. Ist der erstmal geschafft, geht‘s ab, verspricht der Ersatzkeeper: „Dann trete ich Sebastian Mielitz in den Hintern. Ich will schließlich spielen, ist doch klar.“

Werder-Coach Robin Dutt hatte am Dienstag klar herausgestellt, dass Mielitz „als gesetzte Nummer eins“ in die Saison geht – und dass das auch so wäre, wenn Wolf schon zur Verfügung stünde. Also kein Kampf um den Platz im Tor? Der Trainer sieht’s so. Raphael Wolf denkt anders, will sich nicht als gesetzte Ersatzkraft sehen: „Natürlich werde ich um meine Chance kämpfen.“

Aber erstmal muss er richtig fit werden. Lange, sagt er, wird es nicht mehr dauern, bis er voll mitmischen kann. „Mein Knie fühlt sich gut an, es hält. Ich denke, Ende des Monats wieder ins Mannschaftstraining einzusteigen, ist sehr realistisch.“

Dass Dutt sich eindeutig für Mielitz entschieden hat, ist für den 25-Jährigen absolut keine Überraschung. „Als Trainer muss er seine Nummer eins stützen. Das würde ich auch erwarten, wenn ich in der Situation wäre.“

Ist er aber nicht. Unter anderem, weil ihm das Pech nachläuft, seit er vor einem Jahr vom österreichischen Provinzclub SV Karpfenberg zu Werder wechselte. Eine Hüftverletzung im Dezember forderte eine zweimonatige Pause. Kaum wieder fit, zog er sich im März bei einem Trainingsunfall einen Kreuzbandanriss zu. · csa

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