Wolf freut sich ganz besonders auf München

Erst die Familie, dann der Kampf

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Ohne Angst vor dem Zahnarzt und den Bayern: Raphael Wolf.

Bremen - Sebastian Prödl hat das Gastspiel beim FC Bayern unlängst mit einem Zahnarztbesuch verglichen. Gegen den Spitzenreiter kann es für den Tabellenletzten aus Bremen sogar ziemlich schmerzhaft werden.

Doch Raphael Wolf muss bei diesem Vergleich des Teamkollegen schmunzeln: „Ich war gerade erst beim Zahnarzt. Es war alles gut und hat auch nicht weh getan.“

Genauso locker geht er mit seiner alles anderen als angenehmen Bayern-Vergangenheit um. Zweimal stand der 26-Jährige gegen den Rekordmeister im Tor, zwölfmal musste er den Ball aus dem Netz holen. Dem 0:7 im Heimspiel der vergangenen Saison folgte ein 2:5 in der Allianz-Arena. Und morgen? „Das wissen wir nach dem Spiel“, weicht Wolf aus und behauptet: „Diese beiden Spiele habe ich längst abgehakt.“ Er hat zwar jede Menge Respekt vor den Bayern, aber keine Angst: „Das ist ein tolles Stadion, ein toller Gegner, das macht einfach Spaß. Es steht 0:0, wir starten mit einem Punkt, den wollen wir verteidigen, und vielleicht wird es ja noch mehr.“

Der Torwart freut sich aber nicht nur auf das Spiel, sondern auch auf München („Das ist meine Heimatstadt“) und auf ganz besonderen Besuch heute Abend im Mannschaftshotel. „Meine Mutter und mein Bruder werden kommen“, verrät er: „Meine Mutter sehe ich wirklich selten, ich bin wegen des Fußballs ja schon lange weit weg. Da freue ich mich einfach, mal wieder mit ihr zu reden und sie in den Arm zu nehmen.“ Der Fußball werde dann ausgeblendet („Das interessiert meine Mutter nicht so sehr“), aber nur kurz. Denn: „Am nächsten Tag wird gefightet“, versichert Wolf.

Natürlich sei sich die Mannschaft der prekären Lage bewusst. Aber es bringe nichts, „wenn ich überall eine Fresse ziehe“. Es werde konzentriert gearbeitet, aber danach dürfe auch mal gelacht werden. Denn ohne eine gewisse Lockerheit würde es noch schwieriger, das nun wichtigste Ziel zu erreichen: „Wir müssen einfach punkten. Mit unserem Teamgeist werden wir das in den nächsten Wochen auch schaffen.“ Der Tabellenletzte fletscht die Zähne, aber ob das die Bayern beeindruckt . . .  kni

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