Ex-Bremer und Ex-Nürnberger verfolgt das Duell der Ex-Clubs

Wolf fiebert mit dem „Club“

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Spielte für Werder und den Club: Andreas Wolf

Bremen/Monaco · Vor ein paar Tagen kam bei Andreas Wolf der Bremer durch. „Ich habe mich riesig gefreut, dass Werder das Nordderby beim HSV gewonnen hat“, sagt der 31-Jährige, der im Januar 2012 nach nur einem halben Jahr an der Weser zum AS Monaco gewechselt war.

Aus dem Fürstentum verfolgt der Innenverteidiger die Bundesliga und besonders seine ehemaligen Clubs Werder und Nürnberg ganz genau. Und die treffen morgen im Weserstadion aufeinander. Eine Partie, die sich Wolf nicht entgehen lassen wird: „Ich habe ein Sky-Abo und gucke auf jeden Fall.“

Bei Werder ist er besonders gespannt auf die Entwicklung der Mannschaft: „Im Verein gibt es inzwischen neue Leute, die Verantwortung tragen. Sie haben das Team verjüngt. Und ich denke, das ist der richtige Weg, der dort gegangen wird. Dass nicht gleich alles funktionieren kann, ist klar. Aber es sieht doch schon ganz ordentlich aus.“

Für die Nürnberger, bei denen Wolf von 1997 bis 2011 spielte, ehe er nach Bremen wechselte, gilt das (noch) nicht. „Sie haben ein paar gute Spiele gehabt, dabei aber eindeutig zu wenig Punkte geholt. Das Spiel gegen Dortmund (1:1, Anm. d. Red.) sollte ihnen nun Mut machen. Ich traue Nürnberg eine ähnliche Saison zu wie letztes Jahr.“ Da war der FCN immerhin Zehnter.

Eine Platzierung, die Werder in der aktuellen Serie durchaus schaffen kann, glaubt Wolf: „Ich kann mir die Mannschaft sehr gut im gesicherten Mittelfeld vorstellen, vielleicht sogar etwas weiter oben.“

Morgen aber möge Werder bitte nicht punkten, wünscht sich Wolf. Und da kommt dann der alte „Clubberer“ durch: „Nürnberg braucht unbedingt Punkte, um da unten rauszukommen. Ich rechne mit einem interessanten Spiel – hoffentlich mit dem besseren Ende für den Club.“ · mr

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