Vor dem Duell seiner Ex-Vereine verteilt der Verteidiger seine Sympathien ganz eindeutig

Wolf drückt dem „Club“ die Daumen

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Verletzt in Monaco. „Kein guter Einstand für mich“, sagt Andreas Wolf.

Monaco / Bremen · Werder gegen den 1. FC Nürnberg – das wäre DAS Spiel für Andreas Wolf gewesen. „Das ist es immer noch, auch wenn ich nicht mehr dabei bin“, sagt der Verteidiger, der mit beiden Clubs eine Vergangenheit hat.

Mit dem FCN eine sehr lange, mit Bremen nur eine sehr kurze. Genauer: 14 Jahre und 213 Bundesliga-Einsätze hier, nur ein halbes Jahr und 15 Partien dort. Da darf fröhlich geraten werden, wem der 29-Jährige, der mittlerweile bei AS Monaco unter Vertrag steht, morgen die Daumen drückt. Natürlich Nürnberg. „Mein Herz gehört dem ,Club‘, ich war einfach so lange da“, gibt Wolf zu.

Pizarro mit neuer Frisur beim Training

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Für ihn ist Nürnberg die Heimat, Bremen wurde letztlich nur eine Episode. Im Sommer 2011 geholt, im Januar 2012 wieder verkauft. Da ist es nachvollziehbar, „dass ich sehr, sehr für den ,Club’ bin“, meint Wolf – und ergänzt: „Ich wünsche beiden, dass sie ihre Ziele erreichen. Aber Werder könnte eine Niederlage verkraften. Bei Nürnberg geht es dagegen um die Existenz.“ Das ist allerdings ein bisschen übertrieben. Denn der Bremer Gegner steht mit sieben Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz so schlecht nicht da.

Andi Wolf muss sich im fernen Fürstentum also nicht zu sehr sorgen – jedenfalls nicht um den 1. FC Nürnberg. Wohl aber um sich selbst. Denn mit dem Muskelfaserriss in der Wade, der ihn am 22. Januar von Bremen nach Monacio begleitet hatte, „plage ich mich immer noch rum“, sagt Wolf und seufzt: „Kein guter Einstand für mich.“

Gespielt hat er folglich noch nicht für seinen neuen Arbeitgeber. Und auch in anderer Hinsicht ist er noch nicht richtig in dem mondänen Städtchen an der Cote d’Azur angekommen. Wolf wohnt noch im Hotel, weil „Wohnungssuche hier nicht so einfach ist“. Er wartet auf Ehefrau und Tochter, die derzeit noch in Bremen sind, in der kommenden Woche aber den Umzug nach Nürnberg organisieren und danach nach Monaco kommen. Das größte Problem sei aber die Sprache, so Wolf: „Ich nehme natürlich Unterricht, aber meine Lehrerin hat es nicht leicht mit mir. Ich werde wohl noch viele Stunden mit ihr verbringen müssen.“ · csa

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