Ailton freut sich aufs Abschiedsspiel – und bietet sich bei Werder an

„Es wird Tränen geben“

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Ailton freut sich aufs Abschiedsspiel

Bremen - Ailton hat für heute Mittag zum Presse-Lunch eingeladen. Sicher gibt es da auch ein paar Würstchen von Werders Hauptsponsor, dessen Grill-Gesicht der Brasilianer im WM-Sommer wird.

Hauptsächlich geht es aber um das Karriereende des „Kugelblitzes“ und sein Abschiedsspiel am 6. September. Dann treten die Bremer Doublesieger von 2004, die passenderweise auch noch zehnjährigen Jahrestag feiern, gegen eine Auswahl nationaler und internationaler Stars an.

„Ich hoffe, das Weserstadion wird komplett voll – wie bei Torsten Frings im vergangenen Jahr“, sagt Ailton. Die letzte Partie des langjährigen Kapitäns und jetzigen Co-Trainers der Bremer U 23 war eine große Show und eine sehr emotionale Geschichte gewesen. Als Frings mit seinen beiden Töchtern auf die Ehrenrunde ging, wurden seine Augen ziemlich feucht. Ähnlich wird es auch bei ihm sein, glaubt Ailton: „Da wird es bestimmt ein paar Tränen geben.“

Der 40-jährige Brasilianer, der nach seinen sechs Jahren in Bremen bei diversen anderen Clubs im In- und Ausland sein Glück suchte (und nicht fand), ist seinem Herzensclub nach wie vor sehr nahe. „Werder ist meine große Liebe! Ich habe so großen Respekt vor dem Verein und freue mich total auf das Spiel. Das wird toll, denn die Fans hier haben mich nicht vergessen.“

Anschließend ist für Ailton (seit Jahresbeginn vereinslos) endgültig Schluss mit Fußball – abgesehen von ein paar Auftritten im Traditionsteam. Gern würde er nach der Karriere irgendwie mit Werder verbunden bleiben, „zum Beispiel als Scout für Südamerika oder Repräsentant“. Entsprechende Gespräche gab’s noch nicht, doch er betont: „Wenn Werder Ailton braucht, ist Ailton da.“ · mr

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