Spekulationen um DOSB-Chefposten

Wird Lemke der Bach-Nachfolger?

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Bitte keine Spekulationen! Aber klar dementiert hat Willi Lemke sein Interesse am DOSB-Vorsitz auch nicht.

Bremen - Beerbt Willi Lemke Thomas Bach? Werder Bremens Aufsichtsratsvorsitzender liebäugelt nach Angaben der „Sport Bild“ damit, den Vorsitz im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zu übernehmen.

Dieses Ehrenamt hatte Bach nach seiner Wahl zum Vorsitzenden des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) abgegeben.

Telefonisch konnte Lemke gestern dazu keine Stellung nehmen, weil der vielbeschäftigte Funktionär zwischen Berlin und Bremen unterwegs war. Aber er hatte bereits vor zwei Wochen an anderer Stelle erklärt, zu den DOSB-Spekulationen keine Aussagen machen zu wollen.

Bei der Suche nach einem Bach-Nachfolger gilt Lemke laut „Sport Bild“ – neben seiner Position bei Werder weiterhin UN-Sonderbeauftragter für Sport – als „heißer Kandidat“. Das Blatt zitierte ihn mit Worten, die zwar zurückhaltend anmuten, aber gewiss kein Dementi des möglichen Interesses an der DOSB-Spitzenposition darstellen: „Ich weiß von den Spekulationen, aber es gebührt sich angesichts der Wichtigkeit nicht, sich im Vorfeld an der Nachfolge-Debatte zu beteiligen. Es obliegt ganz allein der Verantwortung der gewählten Gremien des DOSB, die Nachfolge-Frage zu diskutieren und zu entscheiden. Dazu gibt es in den nächsten Wochen mehrere Termine.“

Lemke ist über die Vorgehensweise also im Bilde. Bis spätestens 7. Dezember läuft hinter den Kulissen die Bewerbungsphase – dann wird auf der DOSB-Mitgliederversammlung über Bachs Nachfolge entschieden. Zwei Vizepräsidenten stehen grundsätzlich bereit: Walter Schneeloch und Christa Thiel. Interimspräsident Hans-Peter Krämer widersprach aber Meldungen über eine Absprache, dass der künftige Präsident – oder die Präsidentin – aus dem internen Kreis kommen müsse: „Das bleibt völlig offen.“ · ck

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