VfL Wolfsburg offenbar interessiert

Wird Hunt ein Wolf?

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Kennen sich bestens aus gemeinsamen Werder-Zeiten: Aaron Hunt und Klaus Allofs.

Bremen - Es ist seine zehnte Profisaison bei Werder – und es könnte seine letzte sein. Denn der Vertrag von Aaron Hunt läuft im Sommer aus und der erste Interessent steht nach Informationen dieser Zeitung schon auf der Matte: der VfL Wolfsburg.

Der VW-Club hat zahlreiche gute Argumente, um Hunt ablösefrei in die Autostadt zu locken. Gegen diesen Konkurrenten dürfte es Werder ganz schwer haben.

Noch blocken alle Beteiligten. „Ich habe davon nichts gehört“, versichert Hunt. Der 27-Jährige will sich erst im Winter mit seiner sportlichen Zukunft beschäftigen und verspricht dabei: „Werder ist mein erster Ansprechpartner.“ Hunt fühlt sich wohl in Bremen. Das betont er immer wieder. Doch kann ihm der (Spar-)Club wirklich noch alles bieten?

Eine Verlängerung zu den aktuellen Konditionen scheint unwahrscheinlich, weil Hunt noch einen Champions-League-Vertrag besitzt – abgeschlossen am Ende der fetten Bremer Jahre. Mit geschätzten 2,6 Millionen Euro Jahresgehalt ist der Kontrakt so hoch dotiert, dass Werder sogar überlegt, sich für dieses Geld zwei Spieler zu leisten.

Hunt müsste bei einem Verbleib in Bremen wohl nicht nur auf Geld verzichten, sondern wahrscheinlich auch auf die ganz große sportliche Perspektive. Dabei würde er nur zu gerne wieder international spielen, daraus macht er auch keinen Hehl. Und mit 27 Jahren bleibt ihm dafür auch keine Ewigkeit mehr.

Der finanzstarke und ambitionierte VfL Wolfsburg kommt da möglicherweise gerade recht – und hat einen perfekten Abwerber in seinen Reihen: Klaus Allofs. Der ehemalige Werder-Sportchef war immer ein Hunt-Fan. Und er kennt den Vertrag des Mittelfeldspielers natürlich ganz genau, er hat ihn schließlich selbst ausgehandelt. Allofs weiß also, wie er Hunt nach Wolfsburg holen kann. Darüber sprechen möchte er allerdings nicht. „Ich sage grundsätzlich nichts mehr zu Spielern, an denen wir interessiert sein sollen“, teilt der 56-Jährige auf Nachfrage mit. Die Notwendigkeit, seinen Ex-Club mit einem Dementi zu beruhigen, sieht er nicht. Bei Marko Arnautovic hatte er das vor einigen Monaten noch gemacht. kni

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