Krass sportwidrig? DFB verlangt Stellungnahme

Es wird ernst für Djilobodji

Papy Djilobodji muss dem DFB sein Verhalten erklären. - Foto: dpa

Bremen - Eigentlich wollte Papy Djilobodji heute nach dem Vormittagstraining in die Mixed-Zone kommen – und in der Journalistenrunde erklären, was da am Samstag im Heimspiel gegen Mainz in ihn gefahren war. Warum er mit dieser Kopf-ab-Geste in Richtung seines Gegenspielers Pablo De Blasis alle schockiert hat. Doch Djilobodji darf und wird vorerst nicht sprechen.

Der einfache Grund: Der Kontrollausschuss des DFB hat gestern offiziell ein Ermittlungsverfahren gegen den 27-jährigen Senegalesen eingeleitet – weil er im Verdacht steht, sich eines „eines krass sportwidrigen Verhaltens in der Form eines unsportlichen Verhaltens schuldig gemacht zu haben“. Exakt so steht es auf der Internetseite des Verbands.

Jetzt wird es also – wie erwartet – richtig ernst für die Leihgabe des FC Chelsea. Djilobodji wurde vom DFB zu „einer zeitnahen Stellungnahme“ aufgefordert. Erst nach deren Auswertung wird über den weiteren Verlauf entschieden. Eine Strafe für den Innenverteidiger ist wahrscheinlich. Werder-Sportchef Thomas Eichin hofft, dass Djilobodji mit einer Geldbuße davonkommt. Es ist aber auch eine Sperre von mehreren Spielen denkbar. Bei Werders nächstem Auftritt in Dortmund am 2. April (18.30 Uhr) fehlt Djilobodji nach seiner fünften Gelben Karte gegen Mainz ohnehin. - mr

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