„Wir werden da nichts machen“

Eichin sieht links kein Problem

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Santiago Garcia

Bremen - Laut Thomas Eichin gibt es kein Problem. Jedenfalls nicht auf der linken Abwehrseite. Obwohl dort Janek Sternberg regelmäßig seine Grenzen aufgezeigt bekommt und Santiago Garcia immer mal wieder haarsträubende Aktionen wie den „Vollblöd“-Elfmeter (Eichin) gegen den 1. FC Köln einstreut, sieht der Geschäftsführer auf der Position keinen Handlungsbedarf. „Wir sind da mit den Leistungen nicht unzufrieden“, behauptet der 48-Jährige.

Zu vermuten ist, dass es sich dabei um Schutzbehauptungen handelt. Was sonst soll Eichin sagen, ohne Garcia und Sternberg weiter zu diskreditieren? Er redet die Profis, die sich den Posten des Linksverteidigers quasi in einem Job-Sharing teilen, bewusst stark. Wissend, dass er sowieso niemand finden wird, der es garantiert besser macht. Linksverteidiger, die diesen Anspruch erfüllen, sind für Werder wohl nicht bezahlbar. Also gilt weiterhin, was Eichin schon vor Wochen über die neuralgische Position gesagt hatte: „Wir werden da nichts machen.“

Über Fehler wie den von Garcia müsse freilich nicht diskutiert werden. Der war haarsträubend. „Aber er hat auch schon viele gute Spiele für uns gemacht“, argumentiert Eichin mit den üblichen Mitteln. Und Sternberg sei mit seinen 22 Jahren noch nicht am Ende der Entwicklung angekommen – so hofft es Eichin jedenfalls. „Wir müssen unsere Jungs auch Fehler machen lassen, wenn sie sich entwickeln sollen“, sagt er und schiebt mit der pflichtgemäßen Überzeugung eines Managers hinterher: „Ich bin sicher, dass Janek und Santi noch viele gute Spiele für uns machen werden.“

csa

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