„Wir sparen uns nicht zu Tode“

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Klaus Filbry hofft auf eine Aufbruchstimmung für die neue Saison. ·

Bremen - Die größte Sorge der Fans ist erst einmal weg: Werder bleibt erstklassig. Aber nicht wenige Anhänger der Grün-Weißen befürchten, dass es den Traditionsverein dann im nächsten Jahr erwischen wird.

Doch von einem erneuten Abstiegskampf mag Werder-Boss Klaus Filbry nichts hören. „Wir wollen wieder eine Qualität erlangen, die uns mittelfristig zurück nach Europa führt“, sagt der Geschäftsführer und stellt klar: „Wir halten weiter unseren Konsolidierungskurs. Aber wir sparen uns nicht zu Tode. Wir müssen uns nicht kleiner machen, als wir sind. Wir haben genügend Geld für eine schlagkräftige Truppe. Wir müssen nicht erst verkaufen, um investieren zu können. Wir sind absolut handlungsfähig.“

Worte, denen in den nächsten Wochen Taten folgen sollen. Sportchef Thomas Eichin ist längst dabei, die ersten Neuzugänge klar zu machen. Doch der 46-Jährige hält nichts von „Aktionismus. Wir schauen ganz genau hin, wen wir da holen. Wir haben da nun auch keinen zeitlichen Druck, die Transferperiode ist lang genug, es gibt genügend interessante Spieler auf dem Markt.“

Die Planungen für die neue Saison treiben Eichin und Frank Baumann als Direktor Profi-Fußball schon seit Wochen voran – in enger Abstimmung mit Thomas Schaaf. Und das bislang völlig unabhängig davon, ob der 52-Jährige nach der angekündigten Saisonanalyse überhaupt Trainer in Bremen bleibt.

Die Voraussetzungen, wieder in die oberen Tabellenregionen zu gelangen, bezeichnet Filbry aus finanzieller Sicht als gar nicht so schlecht. „Bayern, Dortmund und Schalke spielen aufgrund ihrer Einnahmesituation in einer ganz anderen Liga. Wolfsburg, Leverkusen und Hoffenheim haben Vitamin-B-Mittel, die wir nicht besitzen. Aber dann kommen wir und befinden uns dabei auf Augenhöhe mit Mönchengladbach, Stuttgart, Hannover und nun auch Frankfurt“, erklärt der Werder-Boss. Und er hat nach der außergewöhnlichen Atmosphäre im Abstiegskampf noch ein Ass im Ärmel: „Unsere Fans sind einzigartig in der Bundesliga. Dieses Momentum müssen wir mitnehmen und für eine Aufbruchstimmung nutzen.“ · kni

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