„Wir sind nur eine Zwischenstation“

Schaaf traut Arnautovic große Karriere zu

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Marko Arnautovic

Bremen - Thomas Schaaf prophezeit Marko Arnautovic (23) eine große Karriere und eine rosige Zukunft. Und der Bremer Trainer ist sich sicher, dass der Österreicher Werder früher oder später verlassen wird.

„Wir wissen, dass wir für Marko nur eine Zwischenstation sind. Er wird für einen sehr reichen und sehr guten Club spielen, die Qualitäten dafür hat er. Das kann aber auch erst in drei, vier oder fünf Jahren sein“, sagte Schaaf gestern. Geschäftsführer Thomas Eichin, der in seiner ersten Woche bei Werder gleich mit dem „großen Thema“ Arnautovic konfrontiert wurde, sieht es ähnlich wie der Trainer: „Marko kann den Unterschied ausmachen. Das wissen wir, das wissen aber auch andere Vereine.“

Zum Beispiel Dynamo Kiew. Die lukrative Offerte aus der Ukraine hatten aber sowohl Werder als auch Arnautovic abgelehnt. Stattdessen bemühen sich die Bremer, den bis 2014 laufenden Vertrag des Außenstürmers vorzeitig zu verlängern. „Wir wollen den Weg mit ihm weitergehen. Wie lange er bleibt, wird man sehen“, meinte Schaaf.

Arnautovic hatte bei seiner Kiew-Absage betont, Werder dankbar zu sein für die Geduld und die Unterstützung, auch in schlechten Zeiten. Auf den Wohlfühlfaktor setzt Schaaf auch in den anstehenden Zukunftsgesprächen: „Wir haben zweieinhalb Jahre gut zusammengearbeitet. Und wir haben Marko ein gutes Stück vorangebracht. Das weiß er, das erkennt er.“ Außerdem, merkte Schaaf noch an, verdiene Arnautovic „auch in Bremen nicht so schlecht“. · mr/kni

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