Hunt-Weggang bereitet Eichin keine Sorgen

„Wir können das kompensieren“

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Aaron Hunt ·

Bremen - Er ist zurück. Nach überstandenen Oberschenkelproblemen trainierte Aaron Hunt gestern Nachmittag wieder mit der Mannschaft und wird Werder somit morgen (15.30 Uhr) im Heimspiel gegen den FC Schalke 04 zur Verfügung stehen.

In der kommenden Saison ist der 27-jährige Vizekapitän allerdings nicht mehr dabei. „Ein großes Qualitätsverlust“, bedauert Kapitän Clemens Fritz. Aber kein Problem, das unlösbar ist – findet Thomas Eichin. Der Bremer Sportchef ist gestern nach vorne geprescht und hat sich festgelegt: „Natürlich können wir das kompensieren, da mache ich mir überhaupt keine Sorgen! Wir werden uns die nötige Zeit nehmen, um ihn adäquat zu ersetzen. Und ich bin mir sicher, dass uns das gelingen wird.“

Doch wie, erklärten weder Eichin noch Trainer Robin Dutt en Detail. Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Die erste und wahrscheinlichere: Werder holt einen neuen Spielmacher, was Fritz favorisiert: „Es würde uns gut tun, Qualität dazuzubekommen.“ Die zweite: Werder versucht, die Lücke mit einem Profi aus dem aktuellen Kader zu schließen. Da kommt Ludovic Obraniak ins Spiel. Der Franzose, bislang auf links eingesetzt, müsste sich dafür aber erheblich steigern. In Hannover saß der Winter-Neuzugang aus Bordeaux zuletzt nur auf der Bank. „Die Umstellung ist groß. Hier wird komplett anders trainiert und gespielt. Da braucht es auch eine körperliche Anpassung“, meint Dutt, der mit Obraniak trotzdem „sehr zufrieden“ ist: „Wir werden noch viel Freude an ihm haben.“

Ohne Hunt, das ahnt Dutt bereits, wird er sein taktisches System überdenken müssen. Sein Offensivkapitän ist die zentrale Figur im Bremer Angriffsspiel, an ihm orientieren sich die anderen. „Das nötigt mich, in andere Richtungen zu denken“, sagt Dutt. Sechs Mal kann der Coach den 27-Jährigen noch einsetzen – und er glaubt nicht, dass Hunts Abschiedsankündigung und die noch offene Zukunft negative Folgen haben werden. „Ich habe im Umgang keinen großen Unterschied festgestellt. Er hat in Hannover ein sehr gutes, mannschaftsdienliches Spiel gezeigt“, urteilt Dutt und ergänzt: „Aaron will hier einen runden Abschluss hinkriegen. Man merkt, dass ihm das wichtig ist.“ · mr

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