Skripnik freut sich über große personelle Auswahl

"Wir müssen liefern“

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Werder-Coach Skripnik

Bremen - Den Schreck am Morgen bezeichnete Viktor Skripnik kurzerhand als „totalen Blödsinn“ und wirkte dabei ziemlich angefressen. Im Internet hatte ein Benutzer des Fan-Forums Worum behauptet, Claudio Pizarro würde verletzungsbedingt des Rest der Saison ausfallen. „Wenn heute kein Geheimtraining wäre, könntet ihr Claudio sehen“, versicherte Skripnik den Medienvertretern auf der Pressekonferenz vor dem Stuttgart-Spiel.

Es war der einzige Moment, in dem Skripnik etwas genervt wirkte. Ansonsten gab er sich wesentlich besser gelaunt als zuletzt bei diesen Anlässen. Ihm gefiel es offenbar ganz gut, dass neben ihm nicht nur wie sonst üblich Sportchef Thomas Eichin saß, sondern auch Clemens Fritz. Der berichtete von seiner Vertragsverlängerung – und Skripnik konnte lange nur den Zuhörer spielen.

Als der Ukrainer dann an der Reihe war, hatte er nach der Pizarro-Aufklärung weitere gute Nachrichten. „Alle sind vollkommen fit“, sagte Skripnik über das Quartett, das Anfang der Woche nicht mit der Mannschaft trainiert hatte. Doch gestern sollen Theodor Gebre Selassie, Zlatko Junuzovic, Santiago Garcia und Sambou Yatabare wieder voll mitgemischt haben – zu sehen gab es davon nichts. Auch heute Nachmittag macht Werder dicht, trainiert nicht öffentlich.

Der Druck am Montag ist enorm. Eigentlich hilft gegen den VfB nur ein Sieg. „Ich hoffe, es gibt keine Angst“, sagte Skripnik zunächst etwas zurückhaltend, wurde dann aber kämpferischer: „Wir glauben an unsere Stärke. Wir haben keine Angst. Wir müssen liefern.“

Der Trainer setzt auf Frankfurt

Skripnik hat am Freitag zudem verraten, dass in seinem Trainerteam Wetten zum Spiel Darmstadt gegen Frankfurt laufen. "Ich habe auf Frankfurt getippt"€œ, berichtete Skripnik.

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