Lemke schließt Rückkehr in Werder-Geschäftsführung aus

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Willi Lemke

Bremen - Werder Bremens Aufsichtsratsvorsitzender Willi Lemke schließt eine Rückkehr ins operative Geschäft aus. Der ehemalige Manager des Fußball-Bundesligisten sagte am Donnerstag zu entsprechenden Spekulationen: „Das war schon vor zehn Jahren Unsinn, und das ist auch jetzt Unsinn. Das gehört ins Reich der Fabeln.“

Lemke war Vorgänger des nun zum VfL Wolfsburg gewechselten Klaus Allofs, der den Job in Bremen im Oktober 1999 übernommen hatte. Derzeit arbeitet Lemke bei den Vereinten Nationen als Sport-Sonderberater. „Ich habe einen wunderbaren Job“, sagte er dazu. In der Nacht zum Donnerstag hatte der 66-Jährige mit seinen Kollegen im Aufsichtsrat zwei Modelle erarbeitet. „Entweder suchen wir nur einen Geschäftsführer mit Bundesliga-Erfahrung. Oder wir suchen einen Geschäftsführer und einen zweiten Mann, die dann arbeitsteilig arbeiten.“

Zu den in Bremen als mögliche Nachfolger gehandelten Marco Bode, Frank Baumann, Rune Bratseth und Dietmar Beiersdorfer wollte er sich nicht äußern. „Wir werden keine Wasserstandsmeldungen abgeben“, sagte Lemke. Baumann hat derzeit einen Teil der Allofs-Aufgaben übernommen.

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