Manager Heldt nervt die Spekulation um den Werder-Keeper: „An Haaren herbeigezogen“

Wiese ist auf Schalke kein Thema

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Schalke kann von der Liste möglicher neuer Arbeitgeber von Tim Wiese gestrichen werden. ·

Werder-Bremen - BREMEN/KÖLN · Tim Wiese redete viel über die Körpersprache seiner Kollegen. Die sei beim Auftritt in Köln eines Europa-League-Anwärters nicht würdig gewesen. Geduckt, ohne breite Brust – „das muss anders sein, wenn man gegen einen angeschlagenen Gegner wie den FC spielt“, bemängelte der Werder-Keeper.

Er selbst war aufrecht durch eine Partie gegangen, die die erste nach seiner Abschiedsankündigung war. Wiese geht im Sommer, und dass er ein großer Verlust für die Mannschaft sein wird, bewies er im RheinEnergie-Stadion mit Klasse-Paraden, die Werder wenigstens noch das Remis retteten. Wohin ihn sein Weg führen wird, verriet der 30-Jährige freilich auch über die Ostertage nicht. Seine Gesichtssprache verriet allerdings, dass er einen gewissen Spaß am Rätselraten seiner Umwelt hat. Nachfragen beantwortet er lediglich mit einem breiten Grinsen und dem üblichen „Man wird sehen.“

Klar ist, dass es ein Champions-League-Club sein soll und damit vermutlich ein Wechsel ins Ausland (AC Mailand?) ansteht. Denn in der Bundesliga sind in Bayern, Dortmund und Gladbach drei Champions-League-Anwärter im Tor top besetzt. Und Schalke 04 hat kein Interesse. Das sagte Manager Horst Heldt nach dem 3:0 gegen Hannover 96 in aller Deutlichkeit. „Ich bin genervt. Dieses Thema haben wir nicht aufgesetzt. Wir haben nie gesagt, dass wir uns mit einem neuen Torhüter beschäftigen. Das ist an den Haaren herbeigezogen und respektlos gegenüber unseren Torhütern“, keifte Heldt.

Über den AC Mailand hatte Wiese vor Wochen gesagt, dass der 18-fache italienische Meister eine Adresse für ihn sein könnte, wenn es mit Werder nicht klappt. Damals hörte sich die Reihenfolge irgendwie komisch an. Heute nicht mehr. · csa

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