Lehmanns Klage bleibt für Allofs „verrückt“

Wiese hakt seinen Prestigesieg schnell ab

Bremen - Tim Wiese strahlte, als er gestern zum Trainingsplatz trabte. Lag’s an der Landgerichts-Entscheidung aus München? Immerhin hatte die Zivilkammer einige Stunden zuvor Jens Lehmanns Klage gegen den Werder-Torhüter abgewiesen.

„Nein, darüber habe ich mir keinen Kopf gemacht“, winkte Wiese ab. „Vielleicht legt Lehmann ja noch Berufung ein“, zuckte Wiese mit den Schultern. Dennoch dürfte ihm die Bestätigung durch die Richter runtergegangen sein wie Öl.

Lehmann hatte ihn wegen dessen „Ferndiagnose“ verklagt: Nachdem er via TV Wieses Leistung im Champions-League-Spiel gegen Tottenham kritisiert hatte, konterte Werders Nummer eins, der Ex-Nationalkeeper gehöre „auf die Couch“ oder solle sich „in die Geschlossene“ einweisen lassen. Daraufhin verlangte Lehmann 20 000 Euro Schmerzensgeld. Doch Wiese scherte sich nicht darum: „Ich habe mich voll auf meine Aufgabe hier in Bremen konzentriert und mich um nichts anderes gekümmert.“

Klaus Allofs hingegen fand zur Entscheidung deutlichere Worte: „Die Welt ist doch gerecht“, atmete der Werder-Sportchef durch. Dass sich aber ein Gericht mit solchen Geschichten auseinandersetzen müsse, „ist für mich nicht nachvollziehbar“, meinte Allofs: „Es ist verrückt, wenn man unter Sportlern so etwas nicht anders ausräumen kann.“ · ck

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