Wiese gibt Entwarnung, Borowski bleibt im Bett

Werder-Bremen - BREMEN (csa) · Immer wieder schlackerte Tim Wiese mit dem rechten Bein. So, als ob er irgendein lästiges Insekt aus dem Hosenbein schütteln wollte. Doch es war etwas anderes, dessen sich der Werder-Schlussmann im Abschlusstraining vor dem Bundesligamatch bei Borussia Dortmund (heute, 15.30 Uhr) entledigen musste: Die letzten Sorgen, dass er möglicherweise doch nicht spielen kann. Aber um jeden zu beruhigen: Er kann.

Ganz im Gegensatz zu Tim Borowski. Der Mittelfeldspieler fällt aufgrund eines grippalen Infekts aus. Im defensiven Mittelfeld herrscht nun große Personalnot.

Im Tor nicht mehr. Wiese sagt ganz klar: „Ich kann spielen.“ Nur noch „minimal“ seien die Beschwerden in der Wade. Ein hartnäckiger Bluterguss hatte ihn zuletzt zum Zuschauen verdammt. „Jetzt sind nur noch ein paar Verklebungen an den Muskeln vorhanden.“ Deshalb auch die ständigen Lockerungsübungen.

Bei Borowski hilft nichts außer Bettruhe. Der 29-Jährige liegt flach – und das ausgerechnet jetzt, da Torsten Frings gesperrt und Peter Niemeyer weiterhin verletzt ist. Bleibt nur noch Daniel Jensen, der gemeinsam mit Philipp Bargfrede die „Doppel-6“ spielen kann. Pikant dabei: Jensen war in den vergangenen beiden Partien gegen Nürnberg (4:2) und den FC Augsburg (2:0) nicht mal im Kader. Und jetzt gleich wieder zurück in die Startelf? „Ich werde nicht Nein sagen“, meint Jensen und kommentiert die Entwicklung mit einem Achselzucken: „Das ist Fußball: schwarz oder weiß.“

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