Werders neuer Brasilianer trainiert schon in Bremen

Wesley will „mitten rein“

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Daumen hoch für Werder! Neuzugang Wesley gestern Nachmittag am Trainingsgelände in Bremen.

Bremen - (mr/flü) · Werders neuer Mittelfeldstar ist da! Mit einem Lächeln auf den Lippen, nach oben gerecktem rechten Daumen und einer Portion Ungeduld kam Wesley (23) am Sonntagabend um 21.05 Uhr am Bremer Flughafen an.

„Jetzt will ich schnell mitten rein und den Fans Freude machen. Ich bin sehr motiviert, weil ich weiß, dass ich Werders absoluter Wunschspieler war“, sagte der für 7,5 Millionen Euro vom FC Santos verplichtete Brasilianer gegenüber „werder.tv“.

Das Empfangskomitee bildeten Frank Baumann (Assistent der Geschäftsführung) und Dolmetscher Roland Martinez. Im Parkhotel, wo der Neuzugang erst mal wohnen wird, wartete dann auch Klaus Allofs. Und der zeigte sich sofort angetan: „Er war so, wie ich ihn in Erinnerung hatte. Ich habe einen sehr positiven Eindruck.“

Der Manager verabschiedete sich dann gestern mit dem Team nach Genua, Wesley hingegen blieb in Bremen – und hatte kurz nach seiner Ankunft schon ein ziemlich strammes sportliches Programm. Morgens um acht Uhr musste er zunächst zum medizinischen Check, am Nachmittag absolvierte er bereits seine erste Trainingseinheit am Weserstadion. An seiner Seite: Naldo. Der verletzte Verteidiger führte seinen Landsmann ein wenig auf dem Gelände herum.

Morgen und übermorgen weiß Wesley nun, auf welchen Platz er gehen muss. Statt sich erst mal in Ruhe eingewöhnen zu könen, wird der Brasilianer ordentlich gefordert. Fitnesscoach Yann-Benjamin Kugel ist extra nicht mit nach Genua geflogen, um sich mit den angeschlagenen Spielern und eben auch Wesley zu beschäftigen. „Er wird sich sicher nicht drei Tage lang ins Bett legen“, hatte Trainer Thomas Schaaf vor dem Abflug mit einem Schmunzeln erklärt.

Heute Abend aber hat Wesley frei und will sich die neuen Kollegen schon mal im Fernsehen angucken: „Mich interessiert natürlich auch brennend, ob wir in der Champions League spielen.“

Offiziell vorgestellt wird der Neue dann morgen oder spätestens übermorgen. Und vielleicht ist er am Samstag gegen Köln sogar schon im Kader. Allofs’ Einschätzung klang jedenfalls vielversprechend: „Er kommt direkt aus dem Spielbetrieb. Die sportliche Integration sollte sehr schnell gehen. Er hat die Fitness und die Basis.“

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