Wesley-Comeback: Schaaf grübelt noch

Wesley war gestern selbst beim Handball kaum zu bremsen – und riss seinen per Gummiband angeketteten Teamkollegen Tim Borowski immer wieder mit.

Bremen (mr/kni) · Spielt er wieder – oder doch noch nicht? Werder-Trainer Thomas Schaaf überlegt noch, ob er Wesley morgen Nachmittag im Nordderby beim Hamburger SV einsetzen soll. Und wenn ja, wie lange. „Ich bin mir noch nicht schlüssig“, bekannte Schaaf gestern.

Der Coach hat die starken Trainingseindrücke des Brasilianers, der wegen eines Sehnenanrisses im Oberschenkel fast drei Monate ausgefallen war, in den vergangenen Tagen mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen. Wesley war schon wieder erstaunlich agil und engagiert – so, als wäre er nie weg gewesen: „Er hat in den letzten Wochen intensiv im Reha-Bereich gearbeitet. Und er ist offensichtlich ein Typ, der nicht so viel Vorbereitung braucht, schnell wieder in den Bewegungen drin ist. Was er zuletzt gezeigt hat, war sehr ansprechend.“

Training am Donnerstag

Werder-Training am Donnerstag

Schaaf hat allerdings auch Zweifel, was die Belastbarkeit des 23-Jährigen anbelangt. „Im Training kann er sich Pausen nehmen, wenn er sie braucht – im Spiel nicht.“ Auf der einen Seite wirke Wesley „sehr aktiv und spritzig. Auf der anderen Seite ist er ein Spieler, der einen unheimlichen Aufwand betreibt. Und so ein Spiel geht stark an die Substanz“, weiß Schaaf und ergänzt: „Ich muss überlegen: Wie viel kann ich ihm schon auferlegen?“

Wenn’s nach Wesley geht, kehrt er morgen ins Team zurück. „Ich bin bereit und habe wieder Selbstvertrauen“, hat der Brasilianer, der beim 3:2-Sieg im Hinspiel in Bremen das Siegtor von Hugo Almeida vorbereitet hatte, bereits angekündigt. Wenn’s bis morgen keinen gesundheitlichen Rückschlag gibt, dürfte ihm zumindest ein Platz im Kader sicher sein.

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