Werders Videoanalyst

Nienburg - Peer Jaekel ist ein waschechter Bremer. Der 31-Jährige wurde zwar in Bremerhaven geboren, seine Familie zog allerdings schon in Jaekels Kindheit ins „Viertel“, wo er immer noch wohnt. Seitdem schlägt sein Herz grün-weiß.

In der U 23 schnürte Jaekel seine Fußballschuhe für Werder. „Doch irgendwann habe ich gemerkt, dass es für höhere Aufgaben nicht reicht“, sagt Jaekel. Damals kam das Angebot, in der Scouting-Abteilung bei Werder einzusteigen. Er studierte damals auf Lehramt, sagte aber zu und war von 2008 bis zum Sommer 2013 in der Scoutingabteilung eingespannt. „Auch zu der Zeit habe ich mir schon Gegner angeschaut und Videosequenzen zusammengestellt“, erinnert er sich. Nach Robin Dutts Dienstantritt habe der Chefcoach ihn „wegzitiert“, wie Jaekel es nennt. Er brennt für seine neue Aufgabe: „Es ist eine Riesenchance. Ich möchte jetzt Fuß fassen, mich etablieren, weiterentwickeln, nebenbei Trainerscheine machen. Und dann wird man sehen, wo die Reise hingeht.“

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