Werders Neuzugang Alejandro Galvez fühlt sich als Innenverteidiger „viel sicherer“

Ein Neustart auf der Lieblingsposition

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A. Galvez

Bremen - Beim Bremer Pokalsieg in Chemnitz gab es – neben dem Debüt von Trainer Viktor Skripnik – noch zwei Premieren. Zum ersten Mal kassierte Werder in dieser Saison in einem Pflichtspiel kein Gegentor. Und zum ersten Mal durfte Alejandro Galvez als Innenverteidiger ran. Auf der Position also, für die der Spanier im Sommer ablösefrei von Rayo Vallecano gekommen war.

Für den 25-Jährigen, den der ehemalige Coach Robin Dutt stets als „Sechser“ vor die Abwehr gestellt hatte, hat sich einiges verändert. Im positiven Sinne – wie ihm deutlich anzuhören ist. „Für mich ist das ein Neustart, definitiv. Innenverteidiger ist eben meine Position. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass ich der Mannschaft dort am besten helfen kann“, sagte Galvez gestern. In seiner gewohnten Rolle sei er „viel sicherer“ und wisse, „was zu tun ist“, ergänzte der Spanier. Das sieht offenbar auch Skripnik so, der den 1,90-Meter-Mann für das Abwehrzentrum einplant. Galvez: „Ich habe schon mit dem Trainer gesprochen. Und er hat mir gesagt, dass das künftig meine Position sein soll. Klar ist aber, dass auch ich immer um meinen Platz kämpfen muss.“

Dass gleich in seinem ersten Spiel neben Abwehrchef Sebastian Prödl die Null bei Werder stand, mag Galvez nicht auf sich zurückführen. Gleichwohl sei es „unendlich wichtig“, mal – anders als in den bisherigen elf Pflichtspielen – kein Gegentor gefangen zu haben.

Obwohl der Wechsel auf der Trainerbank für ihn von Vorteil ist, sieht Galvez die ganze Sache „mit einem lachenden und einem weinenden Auge“. Weinend, „weil ich Robin Dutt mochte“. Lachend, weil dadurch „ein Ruck durch die Mannschaft“ gegangen ist: „Und nach dem Sieg in Chemnitz ist die Stimmung sehr positiv. Wir fahren mit viel Hoffnung und Siegeswillen nach Mainz.“ Dort soll heute der erste Bundesliga-Sieg der Saison her – und damit die nächste Premiere.

mr

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