Werders neuer Mann zum Antrittsbesuch in Bremen

Schröder: „Ich genieße es schon jetzt“

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Ortstermin an der Weser – und das Stadion im Hintergrund: Rouven Schröder war gestern in Bremen.

Bremen - Er hatte „eine ganz entspannte Fahrt“ hinter sich, als er gestern Mittag um kurz nach halb zwölf erstmals in Bremen vor die Journalisten trat. „167 Kilometer statt 680, das ist schon ein Unterschied“, sagte Rouven Schröder mit einem Schmunzeln.

Der bisherige Sportchef des Zweitligisten Greuther Fürth war direkt aus Lübeck angereist, wo seine Familie lebt, um seinen Antrittsbesuch bei Werder zu machen. Ab 1. Juli ist er beim Bundesligisten – zunächst gleichgestellt mit Frank Baumann, der 2015 aufhört – offiziell als Direktor Profifußball angestellt. Seine Schwerpunkte: Kaderplanung und Scouting.

Der erste Eindruck vom neuen Mann mit der Glatze: redegewandt, sympathisch, geradlinig, ambitioniert. „Ich bin ein Teamplayer“, urteilte er über sich selbst. Dem 38-Jährigen, der erst mit Sportchef Thomas Eichin und Baumann sprach und den Pressetermin dann ganz leger in grauer Jeans und kariertem Hemd absolvierte, war die Vorfreude auf den neuen Job deutlich anzumerken. „Ich habe für Bremen schon lange eine gewisse Sympathie. Das ist ein toller Fußballstandort mit tollem Stadion – ein genialer Verein. Und die ganze Stadt lebt für den Fußball und für Werder. Ich genieße es schon jetzt, hier zu sein. Wir wollen alle daran stricken, den Verein nach vorne zu bringen und erfolgreich zu sein.“ Wie er genau Erfolg für Werder definiert, verriet Schröder nicht: „Ich bin gerade mal einen Tag hier, muss erst erst mal ankommen und die Abläufe kennenlernen. Ich bin gedanklich noch voll im Fürther Kader drin und will jetzt schnell in den Bremer rein.“

Ein bisschen muss Werder aber noch auf Schröders Dienste warten. Zunächst geht’s Anfang kommender Woche mit der Familie in den Türkei-Urlaub. „Es ist wichtig, mal völlig abzuschalten. Jetzt hier und da mal bei Werder reinzupiken, nur mit 57 Prozent bei der Sache zu sein, ist nicht professionell“, meinte Schröder, der wohl Mitte Juni voll einsteigt.

Bevor er gestern Mittag in Bremen vorstellig wurde, hatte er „anderthalb Stunden“ mit Andreas Bornemann telefoniert. Über seinen Nachfolger als Sportchef in Fürth sagte Schröder: „Ich wurde gefragt, was ich von ihm halte. Ich kenne ihn seit Jahren, ein sehr seriöser Manager und ein richtig, richtig Guter. Er passt nach Fürth, in die kleine Familie. Eine sehr gute Wahl.“ mr

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