Berater Lerby: „Aktuell gebe ich dazu keinen Kommentar ab“

Werders Kampf um Klaassen: Niederländer zögert wohl noch

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Noch ist Davy Klaassen für den FC Everton unterwegs, bald soll er möglichst für Werder spielen.

Bremen - Kommt er oder kommt er nicht? Die Personalie Davy Klaassen bleibt weiter in der Schwebe. Der Niederländer vom FC Everton wäre der teuerste Einkauf in der Vereinsgeschichte des SV Werder – ein absoluter Transferhammer.

Die Gerüchteküche brodelt dabei gewaltig. Von einer Absage des Spielers an Werder ist bereits die Rede gewesen. Doch bestätigen ließ sich das nicht. Werder-Sportchef Frank Baumann schweigt dazu. Licht ins Dunkle könnte Klaassen-Berater Sören Lerby bringen, der Ex-Profi blockt auf Nachfrage der DeichStube allerdings sofort ab: „Aktuell gebe ich dazu keinen Kommentar ab.“

Klaassen müsste für Werder auf viel Geld verzichten

Ist das vielleicht ein Hinweis, dass die Verhandlungen auf Hochtouren laufen? Angeblich soll es nur noch an Davy Klaassen selbst liegen, ob der Transfer über die Bühne geht. Laut „Bild“ haben sich die beiden Vereine auf eine Ablösesumme von 15 Millionen Euro verständigt. Klaassen soll in Bremen einen Vierjahres-Vertrag erhalten, der mit jährlich 3,5 Millionen Euro dotiert ist. Der 25-Jährige würde dann neben Max Kruse der Topverdiener bei den Hanseaten sein.

Allerdings: Beim FC Everton dürfte Klaassen noch deutlich mehr kassieren. In der Premier League wird wesentlich besser bezahlt als in der Bundesliga. Doch dort steht Klaassen nicht mehr so hoch im Kurs. Englische Medien hatten berichtet, dass Huddersfield Town an einer Verpflichtung interessiert sei. Nach Informationen der DeichStube ist an der Geschichte aber nichts dran.

Klaassens Vertrag beim FC Everton läuft noch bis 2022. Die Engländer hatten für den Kapitän von Ajax Amsterdam vor einem Jahr 27 Millionen Euro bezahlt. Doch in den Planungen von Everton-Coach Marco Silva spielt Klaassen keine Rolle mehr. Im Mittelfeld ist der Club aus Liverpool auch ziemlich gut besetzt. Gylfi Sigurdsson, Tom Davies, Idrissa Gueye, Beni Baningime, Nikola Vlasic und der aktuell allerdings verletzte James McCarthy können wie Klaassen im Zentrum spielen.

Längst wird in England gemutmaßt, dass Klaassen möglichst schnell abgegeben werden soll, damit Geld für Neuzugänge in anderen Mannschaftsteilen da ist. Die Zeit drängt durchaus. Denn in England schließt das Transferfenster schon vor dem Saisonstart, also am 9. August. Danach können keine Spieler mehr verpflichtet, allerdings noch abgegeben werden. Für Werder besteht diesbezüglich also kein Druck. In Deutschland sind Wechsel bis zum 31. August möglich.

Neuzugang soll vor dem Grassau-Trainingslager kommen

Allerdings wollen Sportchef Frank Baumann und Trainer Florian Kohfeldt so lange gar nicht warten. Gerne hätten sie den Nachfolger von Thomas Delaney, der für 20 Millionen Euro an Borussia Dortmund abgegeben wurde, vor dem Trainingslager im Zillertal präsentiert. Inzwischen ist Werder längst zurück – und nichts passiert. Der nächste wichtige Termin ist der 4. August. Dann reist Werder ins zweite Trainingslager nach Grassau an den Chiemsee. Zwei Wochen vor dem ersten Pflichtspiel im DFB-Pokal bei Wormatia Worms soll die Mannschaft dort ihren Feinschliff verpasst bekommen.

Da wäre es natürlich ziemlich gut, wenn der neue Mittelfeld-Star auch dabei wäre. Ein niederländischer Nationalspieler Davy Klaassen würde da schon sehr gut ins Bild passen.

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Quelle: DeichStube

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