Werder zittert vor keinem, aber alle zittern vor Werder

Petri Pasanens Traum vom Duell mit dem FC Lahti ist geplatzt.

Werder-Bremen - BREMEN (csa) Petri Pasanens Traum ist bereits gestern Abend geplatzt. Der FC Lahti, sein Heimatverein aus Finnland, spielte gegen den FC Brügge nur 1:1 und verpasste damit die vierte Qualifikationsrunde zur Europa League.

In der hätte sich Pasanen natürlich das Duell mit seinen Landsleuten gewünscht: „Das wäre der Hammer.“ Wird es aber nicht. Der FC Lahti gehört heute nicht zum Kreis der möglichen Gegner von Werder Bremen, wenn um 13.30 Uhr in Nyon die 38 Play-off-Duelle ausgelost werden.

Der UEFA-Pokal-Finalist aus Deutschland gehört dann zu den gesetzten Teams. Genauer: Werder ist mit einem Wert von 91,339 Punkten sogar die Mannschaft mit dem besten Koeffizienten (errechnet sich aus den Ergebnissen in Champions League und UEFA-Pokal der vergangenen fünf Jahre). Was bedeutet: Die ganz dicken Brocken wie FC Villarreal, Zenit St. Petersburg, FC Valencia oder sogar UEFA-Pokal-Sieger Schachtjor Donezk (in der Qualifikation zur Champions League gescheitert) bleiben den Bremern erspart. Möglich ist dagegen, dass der deutsche Pokalsieger auf Trabzonspor, CFR Cluj, Sturm Graz oder FC Genua trifft. Aber Werder fürchtet nichts und niemanden. Pasanen: „Die Mannschaft, die auf uns trifft, muss Angst haben – nicht umgekehrt.“

Ein Aufeinandertreffen deutscher Clubs ist sowohl in der Play-off-Runde als auch später in der Gruppenphase ausgeschlossen. In den zwölf Vierergruppen der neuen Europa League werden die 38 Sieger der Play-off-Runde (20./27. August) sowie die zehn Verlierer der letzten Qualifikationsrunde zur Champions League spielen.

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