Bremen will im DFB-Pokal Gladbacher Unruhe ausnutzen

Werder-Kader für Pokalspiel steht fest

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Viktor Skripnik

Bremen - Werder Bremen will im Achtelfinale des DFB-Pokals bei Borussia Mönchengladbach am Dienstag (19 Uhr) für eine Überraschung sorgen. Der Fußball-Bundesligist hofft auf negative Auswirkungen der Gladbacher 0:5-Pleite in Leverkusen.

„Vielleicht können wir die unruhige Situation dort ausnutzen“, sagte Werder-Trainer Viktor Skripnik am Montag während der Pressekonferenz.  „Wir fahren da nicht chancenlos hin.“ Für die Hanseaten könne es auch von Vorteil sein, dass der Druck nicht bei den kriselnden Norddeutschen liegt.

Mit an den Niederrhein reist Florian Grillitsch. Der Österreicher bekam im Spiel gegen Köln zwar einen Tritt auf den Knöchel und musste in der 58. Minute ausgewechselt werden, meldete sich aber wieder fit. Zurück im Kader ist zudem Ulisses García. Der Schweizer U21-Nationalspieler kehrte nach seinen überstandenen Knieproblemen am vergangenen Mittwoch ins Mannschaftstraining zurück und steht gegen die "Fohlen" nun wieder im Aufgebot.

„Wir suchen vor jedem Spiel immer den positiven Aspekt. Die Borussia ist bärenstark, sie sind der große Favorit. Vielleicht hilft uns das“, erklärte Sportchef Thomas Eichin. Kein Maßstab ist der 2:1-Erfolg der Bremer über die Borussia Ende August in der Bundesliga. „Es ist eine andere Mannschaft. Vielleicht nicht vom Namen her. Aber sie sind nach dem Trainerwechsel wieder zurück in der Erfolgsspur“, sagte der Bremer Coach, der bis auf die Langzeitverletzten Zlatko Junuzovic und Aron Johannsson aus dem Vollen schöpfen kann.

Der Kader für das DFB-Pokal-Achtelfinale in Mönchengladbach: Wiedwald, Zetterer - Santiago García, Gálvez, Lukimya, Vestergaard, Fritz, Öztunali, Pizarro, Kroos, Ulisses García, Ujah, Bartels, Gebre Selassie, Grillitsch, Lorenzen, Sternberg, Bargfrede.

pfa

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