Shuttle-Service auf dem Wasser zum Weserstadion startet / „Fluss-Taxis“ ab Martinianleger, Pier 2 und Vegesack

Volle Fahrt voraus zum Fußballspiel

Kapitän Geert Brinkmann sieht das Stadion voraus an Backbord. Fotos (2): Langkowski

Bremen - Von Ilka Langkowski · Wenn an der Tiefer die Autos an der Ampel stehen und sich am Osterdeich der Verkehr drängt, schieben die „Wasser-Taxis“ von „Hal Över“ bei Heimspielen ihre Bugwelle Richtung Weserstadion. Eine Viertelstunde dauert die Fahrt vom Martinianleger bis zum Anleger Weserstadion.

Spritzig pflügte die „Oceana“ gestern auf der Informationsfahrt für die Medienvertreter durch das Weserwasser. „Das geht schnell“, sagte Kapitän Geert Brinkmann: eine Viertelstunde vom Martinianleger bis zum Anleger beim Segelverein am Stadion.

Vom Martinianleger zum Stadion

Shuttle-Service zum Weserstadion

Die Fahrten ab Pier 2 an der „Waterfront“ und ab Vegesack sind reservierungspflichtig: „Damit wir sicher gehen können, dass keiner an Land bleiben muss“, erklärte Dieter Stratmann vom Wasserverkehrs-Unternehmen „Hal Över“. „Wir wollen den Menschen, die zum Fußball nach Bremen kommen, ein angenehmes Erlebnis und eine umweltfreundliche Fahrt ermöglichen.“

Klaus Allofs (v.l.), Dieter Stratmann, Heiner Heseler und Manfred Müller am Steg.

Währenddessen hat sich Werder-Manager Klaus Allofs schnell einen Taschen-Fahrplan mit Raute gesichert. Mit der Wasserverbindung sei ein Traum in Erfüllung gegangen. Die Planungen für einen Ausbau der Schiffsverkehre gebe es schon lange. Und als das Konjunktur-Paket-II kam, wurde sofort gehandelt. „Das war das erste Projekt, das wir begonnen haben, und ist das erste, das abgeschlossen wurde“, sagte Staatsrat Heiner Heseler vom Wirtschaftsressort. 290 000 Euro habe der neue Anleger gekostet, an dem die Fahrgastschiffe anlegen. Er sei aber so konstruiert, dass die umgelenkte Wasserströmung das Hafenbecken beständig ausspüle. Damit könnten in einiger Zeit auch private Schiffe an der Innenseite des Anlegers festmachen. Werder-Geschäftsführer Manfred Müller sieht in dem Fähranschluss ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des Weserstadions, das eins der wenigen Fußballstadien ist, die ihren Standort nicht auf der „grünen Wiese“ haben.

Die Monitore auf dem Schiff ermöglichen während der Fahrt den Blick auf Nachberichte und Sportschau, so Stratmann. Wenn im kommenden Sommer die Schiffe wieder längere touristische Einsätze fahren, dann soll ein zusätzliches Schiff die Flotte verstärken. Bis dahin stünden aber alle Schiffe zu den Spielen in Bereitschaft.

Zur Zeit laufen noch Verhandlungen, dass die Eintrittskarte für das Stadion in Zukunft auch als Fährticket gelten soll. Noch aber kosten die Tickets mit Hin- und Rückfahrt ab Martinianleger drei Euro, ab Pier  2 fünf Euro und ab Vegesack acht Euro. Die Überfahrt vom „Café Sand“ kostet zwei Euro.

Die Abfahrten zum Heimspiel gegen Dortmund: ab Martinianleger, 16, 16.30 und 16.45 Uhr; ab Pier 2/„Waterfront“, 15.30 und 16 Uhr, ab Vegesack, 15 Uhr. Um 16.15 Uhr wird der Anleger auf dem Gelände des Segelvereins offiziell eingeweiht.

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