Werder versucht, sich stark zu reden

„Dann schaukeln wir das Ding“

Bremen/Stuttgart - Beide Mannschaften hatten in den vergangenen Wochen nichts zu lachen. Werder verlor in Wolfsburg und gegen den HSV (insgesamt neun Gegentore), der VfB Stuttgart beim FC Bayern, gegen Augsburg und in Dortmund (zwölf Gegentore). Vor dem direkten Duell heute Nachmittag geben sich alle nun größte Mühe, Zuversicht auszustrahlen.

Zum Beispiel Werders Fin Bartels, der sagt: „Wir haben uns zwei harte Nackenschläge eingehandelt, uns geschüttelt und alles analysiert. Jetzt sind wir gut gerüstet.“ Auch Teamkollege Assani Lukimya versucht, alle negativen Gedanken an die sportliche Misere zu verdrängen und fordert: „Wir dürfen nicht denken, dass wir nichts können, müssen uns unserer Stärken bewusst sein – dann werden wir das Ding schon schaukeln“, glaubt der Innenverteidiger: „Ich bin mir sicher, dass wir da ‘was holen.“

Das wollen die Stuttgarter natürlich verhindern. Auch sie wähnen sich mit dem neuen Trainer Jürgen Kramny auf einem guten Weg und reden sich stark. Der Interimscoach der Schwaben meint vor seinem Heimdebüt: „Wir haben eine Qualität auf dem Feld, die sicherlich Werder Bremen schlagen kann. Sie haben ein paar Schwächen, die ich gesehen habe.“ Für den VfB gehe es vor allem darum, „Geschwindigkeit auf den Platz zu bekommen“, glaubt Kramny und prophezeit: „In diesem Spiel werden Kleinigkeiten entscheiden.“
mr

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