Werder verbannt die Täter

Bremen - Fast fünf Jahre liegt die Tat zurück, einen Monat das Gerichtsurteil – nun ist auch Werder Bremen gegen sieben Hooligans, die im Januar 2007 den Ostkurven-Saal überfallen hatten, vorgegangen.

Der Verein verhängte bundesweite Stadionverbote gegen die Täter. Bis zum 30. Juni 2015 gilt für sie: kein Zutritt in Stadien der ersten bis vierten Liga. Damit hat Werder die laut DFB-Richtlinien mögliche Höchststrafe ausgesprochen. Die Randalierer, die der rechten Szene zugeordnet werden, waren im September vom Bremer Amtsgericht mit Geldstrafen belegt worden.

Die Ermittlungsarbeiten in dem Fall hatten vier Jahre gedauert. Ebenso lange brauchte es, bis Werder laut Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer an die zustellfähigen Adressen der sieben Verurteilten gelangte. Deshalb erst jetzt die Stadionverbote. Wäre es früher passiert, hätte weiterer Ärger vermieden können. So waren fünf der sieben Hooligans beim Auswärtsspiel gegen den 1. FC Köln im Februar 2011 auffällig geworden, bekamen deshalb bereits ein Stadionverbot bis 2013 aufgebrummt. · csa

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