Werder ist Winter-Wechsel-Meister

Junuzovic und Caldirola bleiben

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Koffer packen und weg? Nein! Luca Caldirola (links) und Zlatko Junuzovic spielen weiter in Bremen.

Bremen - Vier Neuzugänge, fünf Abgänge: In den vergangenen Wochen hat Werder insgesamt neun Spieler verliehen, geliehen und gekauft. Damit sind die Bremer, ganz knapp vor Hannover 96 (acht Transfers), Winter-Wechsel-Meister in der Fußball-Bundesliga!

Gestern, am letzten Tag der Transferperiode in Deutschland, kam kein weiterer Deal mehr dazu. Luca Caldirola und Zlatko Junuzovic spielen in der Rückrunde in Bremen, davon geht Sportchef Thomas Eichin nun aus: „Stand heute passiert nichts mehr. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und müssen nichts mehr tun.“

Für Junuzovic, der die Bremer gegen Hertha als Kapitän aufs Feld führte, hatte Werder ein Angebot von Trabzonspor aus der türkischen Süper Lig vorliegen. Der Österreicher sollte sofort zum Schwarzmeer-Club kommen. „Ich habe das Thema aber gleich im Keim erstickt“, sagte Eichin: „Wir wollen Zlatko nicht verkaufen.“ Bei einem richtig verlockenden Millionen-Angebot wäre Werder sicher schwach geworden – aber ein solches gab es bis gestern nicht. Und auch in der Türkei ist das Transferfenster jetzt geschlossen.

Eichin kann sich nun darauf konzentrieren, den auslaufenden Vertrag mit Mittelfeldmann Junuzovic zu verlängern. Der 27-jährige Österreicher, der für die kommende Saison bei einigen Bundesligisten auf dem Zettel steht, will bis Mitte Februar eine Entscheidung über seine Zukunft treffen. Auch sein Landsmann Sebastian Prödl, der sich nach seiner Knieverletzung gerade wieder heranarbeitet, soll bleiben. „Wir brauchen die Jungs“, sagte Eichin.

Für Caldirola gilt das aktuell nicht. Der Italiener schaffte es am Sonntag gegen Hertha nicht mal mehr in den 18er-Kader. Trotzdem gab es Nachfragen aus Italien, Russland und Griechenland für den 24-jährigen. Allerdings wurde es nicht konkret – und deshalb stand Caldirola auf keiner Transferliste. Dass er noch wechselt, ist jedoch nicht völlig ausgeschlossen. In Russland zum Beispiel sind Transfers noch bis zum 27. Februar möglich. Wahrscheinlicher ist aber ein Verbleib in Bremen. „Wir haben momentan vier fitte Innenverteidiger, das ist in Ordnung“, findet Eichin. Der 48-Jährige glaubt, dass Caldirola bei Werder noch mal die Kurve kriegen kann: „Er hat hier ein Jahr hervorragend gespielt, man sollte ihn nicht aufgeben. Luca versucht, sich wieder an das Team ranzukämpfen – und das erwarte ich auch von ihm.“

mr

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