Werder ist trotz 34 Punkten vorsichtig

„Ein bisschen im Niemandsland“

Bremen - Was ist eigentlich passiert? Durch das 1:1 beim 1. FC Köln ist Werder Bremen einen Punkt näher an den Tabellensechsten FC Augsburg (0:2 in Freiburg) herangerückt. Und der Abstand zu 1899 Hoffenheim (0:0 in Paderborn) auf Platz sieben ist gleich geblieben. Eigentlich doch nicht schlecht, oder? Weil die Bremer aber erst kurz vor Schluss (88.) den Ausgleich kassiert und damit eine noch bessere Ausgangsposition hergeschenkt hatten, fühlten sie sich irgendwie als Verlierer. „Wir sind jetzt so ein bisschen im Niemandsland der Tabelle“, sagte Innenverteidiger Jannik Vestergaard angesichts von vier (statt möglichen zwei) Zählern Rückstand auf Augsburg und drei auf Hoffenheim.

Bei einem Sieg, so hatte es Coach Viktor Skripnik vorher verkündet, hätte man über andere Dinge nachdenken können. Gemeint war das internationale Geschäft. Weil aber eben nur ein Remis heraussprang, sagt der 45-Jährige nun: „Über Europa brauchen wir nicht zu reden. Wir sind noch nicht soweit, das sieht jeder.“

Von Abstiegsgefahr kann bei nunmehr 34 Zählern aber auch keine Rede mehr sein. Zwar hat der eine oder andere Club im Tabellenkeller gewonnen, doch neun Punkte Abstand zum Relegationsplatz sind bei noch acht Partien ein ziemlich dickes Polster. „Es sieht gut aus. Und es kommen noch Spiele, die wir alle gewinnen können. Das ist auch unser Anspruch“, meint Vestergaard. Andere Bremer sind deutlich defensiver. Zum Beispiel Sportchef Thomas Eichin, der warnt: „Wir haben den Vorsprung auf den FC gehalten, aber mehrere Mannschaften sind ein bisschen rangerückt. Wir müssen höllisch aufpassen.“ Linksverteidiger Janek Sternberg ist ebenfalls vorsichtig: „Unser Fokus liegt darauf, nicht noch unten reinzurutschen.“

mr

Werder mit Remis beim 1. FC Köln

Rubriklistenbild: © nordphoto

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