Werder trennt sich von Reinhard Schnittker

Laufpass für den Athletiktrainer

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Reinhard Schnittker (vorne) war drei Jahre lang für die Fitness der Werder-Profi verantwortlich.

Bremen - Er ist der Mann, der bei Werder Bremen stets vorangelaufen ist – jedenfalls bei Joggingrunden durch den Bürgerpark. Doch jetzt trennen sich die Wege von Athletiktrainer Reinhard Schnittker und dem Fußball-Bundesligisten.

Gestern gab der Club bekannt, dass der 45-Jährige das Trainerteam verlassen wird. Es sei eine „völlig einvernehmliche“ Entscheidung gewesen, bekräftigte Geschäftsführer Thomas Eichin und dankte Schnittker für dessen „hervorragende Arbeit“.

Die Gründe für die Trennung bleiben weitgehend im Unklaren. Sind es Dissonanzen zwischen Coach Viktor Skripnik und dem Athletik-Fachmann? Bekannt ist nichts. Schnittker hatte in seinen drei Jahren bei Werder schon mit Thomas Schaaf und Robin Dutt zusammengearbeitet – jeweils zur Zufriedenheit der Cheftrainer. „Fachlich und menschlich ist er top“, hatte Dutt einst geurteilt.

Offenbar will sich Werder nun aber in Schnittkers Aufgabenbereich völlig neu aufstellen. Möglich, dass bald nicht nur ein Athletiktrainer für die Fitness der Spieler zuständig ist, sondern gleich mehrere, noch stärker spezialisierte Kräfte. Laut Geschäftsführer Thomas Eichin ist das „eine wichtige Baustelle für uns. Wir wollen neue Reizpunkte setzen und müssen mit der Zeit gehen.“ Noch sind aber keine Kandidaten herausgefiltert. „Es gibt ein paar Optionen. Wir werden aber nichts überstürzen. Es muss passen – fachlich und menschlich“, wird Eichin in einer Mitteilung zitiert.

Reinhard Schnittker war 2012 zu Werder gekommen. Zuvor hatte er als Leiter der Leistungsdiagnostik an der Universität Paderborn gearbeitet. Seine Familie lebt immer noch in Ostwestfalen. „Er hat entschieden, dorthin zurückzukehren“, so Eichin. Von der Mannschaft hatte sich Schnittker bereits am Pfingstsonntag verabschiedet.

csa

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