Kein neuer Stürmer

„Wir haben den Kader so weit beieinander"

Norderney - Trotz des Abgangs von Kevin de Bruyne will Werder Bremens neuer Trainer Robin Dutt vorerst keinen Ersatz für den Belgier haben. „In der Offensive ist die Mannschaft ganz gut aufgestellt“, sagte Dutt im Interview der Nachrichtenagentur dpa im Trainingslager des Fußball-Bundesligisten auf Norderney.

Zuletzt war berichtet worden, Werder suche noch einen Stürmer, nachdem der bislang beste Offensivspieler de Bruyne Werder verlassen hatte. Der 22 Jahre alte Belgier war vom FC Chelsea nur ausgeliehen. Dutt, der zur neuen Saison den zuvor 14 Jahre amtierenden Chefcoach Thomas Schaaf abgelöst hat, sprach sich indes vor allem gegen einen neuen Stürmer aus: „Wir haben den Kader so weit beieinander.“

Auch auf die Verletzung von Mittelfeldspieler Philipp Bargfrede (Meniskusriss) will Dutt nicht reagieren. „Wir hätten theoretisch die Möglichkeit noch für einen weiteren Zugang. Aber ich bin schon lange genug Trainer, um zu wissen, dass man sein Pulver nicht schon in der ersten Vorbereitungswoche verschießen sollte.“

Trotz der Verletzung Bargfredes und der Abgänge von de Bruyne und Sokratis (Dortmund) sieht Dutt das Werder-Team als stark genug an, um nicht erneut in Abstiegsgefahr zu geraten. „Wir haben schon eine Mannschaft mit Potenzial. Es macht bislang rundum Spaß“, sagte der 48-Jährige nach seinen ersten Tagen als Werder-Coach.

dpa

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