Neuer Werder-Keeper

Casteels soll Wolf Druck machen

+
Werder-Keeper Wolf (l.) und Casteels

Bremen - Torhüter Koen Casteels geht seine Aufgabe bei Werder Bremen mit viel Kampfgeist an. "Ich werde im Training alles geben", sagte der 22-Jährige vor seiner ersten Einheit mit den neuen Mannschaftskollegen. Derweil hat Geschäftsführer Thomas Eichin nochmals bekräftigt, dass Raphael Wolf die klare Nummer eins ist bei den Grün-Weißen.

Verstecken wird sich Casteels bei Werder nicht. Das hat sein erster Auftritt an der Weser deutlich gemacht. Ganz im Gegenteil, der 22-Jährige will mit starken Leistungen im Training überzeugen - und angreifen. Genau das erwartet Eichin auch von dem Belgier, der bis zum Sommer vom VfL Wolfsburg ausgeliehen ist. Zwar bekräftigte Werders Geschäftsführer nochmals, dass Raphael Wolf die Nummer eins sei, aber Casteels solle dem 26-Jährigen Druck machen.

Für Werders bisherige Nummer zwei, Richard Strebinger, bleibt da möglicherweise nur noch die Rolle als Nummer drei und damit verbunden der undankbare Platz auf der Tribüne. Aussprechen wollte das am Donnerstag niemand. Aber Eichins Äußerung, dass es für Strebinger keine einfache Situation sei, lässt sich dahingehend deuten.

Erste Trainingseinheit für Werder-Neuzugang Koen Casteels

Auch Casteels ließ durchblicken, dass er in Bremen mindestens den Platz auf der Bank für sich beansprucht und nicht den auf der Tribüne. "Das ist der Anspruch eines jeden Torhüters", formulierte es der ehemalige Hoffenheimer. Es sei allerdings nicht seine Sache zu sagen, "ich bin die Nummer eins, zwei, drei oder vier".

Indes hat Eichin die Spekulationen über eine mögliche Verpflichtung von Felix Wiedwald im Sommer weiter befeuert. Angesprochen auf die Casteels-Leihe sagte der 48-Jährige: "Wir brauchten jetzt keinen Torhüter für die nächsten zwei, drei Jahre", um mit einem Grinsen anzufügen: "Vielleicht haben wir ja schon was Neues für den Sommer." Wiedwalds Vertrag in Frankfurt läuft dann aus und er könnte die Eintracht ablösefrei verlassen. Angeblich sollen sich die Bremer mit dem aus Achim stammenden Keeper, den sie schon im Winter dauerhaft verpflichten wollten, bereits einig sein.

mib/kni

Mehr zum Thema:

Textilien im Rausch der Individualisierung

Textilien im Rausch der Individualisierung

Die EU erwartet nach Mays Brexit-Rede harte Verhandlungen

Die EU erwartet nach Mays Brexit-Rede harte Verhandlungen

"Es wird pompös" - Fashion Week startet durch

"Es wird pompös" - Fashion Week startet durch

Australian Open: Kerber rettet Sieg am Geburtstag

Australian Open: Kerber rettet Sieg am Geburtstag

Meistgelesene Artikel

Nächste schlechte Nachricht von Grillitsch

Nächste schlechte Nachricht von Grillitsch

Niklas Moisander: „Es fühlt sich besser an“

Niklas Moisander: „Es fühlt sich besser an“

Johannsson und Sane fehlen

Johannsson und Sane fehlen

Garcia-Gespräche: Die Luft ist raus

Garcia-Gespräche: Die Luft ist raus

Kommentare