Werder-Stürmer Lorenzen

Erstes Bundesliga-Tor statt Urlaub

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Werder-Stürmer Lorenzen

Bremen - Eigentlich wollte Bremens Nachwuchsstürmer Melvyn Lorenzen schon in den Weihnachtsurlaub aufbrechen. Doch damit kam er bei Viktor Skripnik nicht durch. „Du trainierst doch wie ein junger Gott“, sagte der Werder-Coach zu dem 20-jährigen Angreifer. Lorenzen musste die Reise stornieren und wurde dafür mit seinem ersten Bundesliga-Tor beim 3:3 im Nord-Duell gegen Hannover 96 belohnt.

Aus einem Bauchgefühl heraus, so Skripnik, nominierte der Coach den agilen Stürmer wenige Stunden vor dem Anpfiff erstmals für die Startelf. Zuvor war der Sohn einer Deutschen und eines Engländers unter Ex-Trainer Robin Dutt zu zwei Kurzeinsätzen gekommen. Eine schwere Knieverletzung setzte Lorenzen fast ein Jahr außer Gefecht, erst vor zwei Wochen feierte er in der Werder-Reserve ein Comeback. Mit seiner Schnelligkeit stellte er die 96-Abwehr immer wieder vor Probleme.

Kurz vor der geplanten Auswechslung krönte Lorenzen seinen Auftritt mit einem Klasse-Tor. Er umkurvte den Ex-Bremer Christian Schulz und schlenzte den Ball zum zwischenzeitlichen 2:1 in die Ecke. „Melvin hat das hervorragend gemacht. Einen besseren Einstand hätte er kaum haben können“, lobte Kapitän Clemens Fritz den Youngster. Der eingewechselte Davie Selke (19) rettete Werder das Remis. „Die jungen Spieler belohnen sich und den Trainer“, sagte Manager Thomas Eichin.

Sechs Tore im kleinen Nordderby

dpa

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