„Ich mache weiter“ / Für den Bremer Profinachwuchs beginnt jetzt in der Regionalliga der Neuaufbau

Werder II steigt ab – und Wolter bleibt Trainer

Bremen - Die Schützenhilfe der anderen hat Werder II im Kampf um den Klassenerhalt nichts genutzt: Trotz der Niederlagen der direkten Konkurrenten Burghausen und Ahlen steigen die Bremer aus der Dritten Liga in die Regionalliga ab.

Denn die Mannschaft von Trainer Thomas Wolter verlor ihr „Endspiel“ gegen den SV Wehen Wiesbaden klar mit 1:4 (1:1). Es ist der erste Abstieg seit 1976. Kioyo (16.), Menga (76.), Mintzel (80.) und Janjic (89.) trafen für die Gäste, Kevin Maek hatte per Foulelfmeter das 1:1 erzielt (45.).

„Es ist schwer, jetzt Worte zu finden. Die Enttäuschung ist sehr groß“, seufzte Kapitän Sandro Stallbaum kurz nach dem Abpfiff. Und Nachwuchsdirektor Uwe Harttgen fügte an: „Das Team war bemüht. Doch wie schon über die gesamte Saison hinweg hat es die Mannschaft leider nicht geschafft, in den entscheidenden Phasen die Big Points zu setzen. Das war auch heute so.“

Nun gilt es für die Bremer, die Mission Wiederaufstieg in Angriff zu nehmen. Dies geschieht mit Thomas Wolter, wie der Coach gestern bestätigte. „Ich mache weiter. Ich habe einen Vertrag bis 2013. Als normaler Drittliga-Trainer wäre ich sicher längst nicht mehr im Amt“, räumte der 47-Jährige ein, „aber hier ist es nicht ligaabhängig, denn ich bin für den gesamten Nachwuchs zuständig.“

Werder II: Wiedwald - Schiller, Hessel, Stallbaum, Andersen - Maek, Ikeng, Kroos (12. Thy), Nagel - Schindler, Ronneburg. · flü

Korallen und Wesen aus der Tiefsee in Berlin zu sehen

Korallen und Wesen aus der Tiefsee in Berlin zu sehen

So bereitete sich Washington auf Trumps Vereidigung vor

So bereitete sich Washington auf Trumps Vereidigung vor

Selbstversuch unseres Redakteurs an Schwebebalken und Barren

Selbstversuch unseres Redakteurs an Schwebebalken und Barren

Das ist der BVB

Das ist der BVB

Meistgelesene Artikel

Rummenigge redet nicht so gerne über Gnabry

Rummenigge redet nicht so gerne über Gnabry

Neue Chance für Maximilian Eggestein

Neue Chance für Maximilian Eggestein

Janek Sternberg darf bleiben

Janek Sternberg darf bleiben

Borussia Dortmund im Schnellcheck

Borussia Dortmund im Schnellcheck

Kommentare