„Ich gucke, was möglich ist“

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Werder Sportchef Eichin: „Keine großen Sprünge“ auf dem Transfermarkt

Bremen -  Ob er über Weihnachten ohne Fußball auskommt? Thomas Eichin kann es sich kaum vorstellen. Eine Spielerbeobachtung via DVD ist schließlich auch unterm Tannenbaum sitzend möglich.

Dabei hat der Sportchef von Werder Bremen angeblich keine konkreten Pläne, was die Verpflichtung neuer Spieler während der bevorstehenden Winter-Transferperiode betrifft. „Ich gucke, welche Möglichkeiten es gibt. Aber unser Konsolidierungskurs lässt momentan keine großen Sprünge zu“, sagt Eichin.

Dabei hat Werder fraglos Defizite. Gerade die Defensive könnte mehr Qualität gebrauchen – ganz besonders mit Blick auf den Sommer. Dann könnte es zur Trennung von Kapitän Clemens Fritz kommen. Zwar verlängert sich dessen Vertrag aufgrund einer Klausel automatisch um ein Jahr, doch niemand sagt, dass der 33-Jährige dieses Recht auch wahrnimmt. Werder bräuchte dann einen neuen Rechtsverteidiger, mit Theodor Gebre Selassie allein geht es schließlich gewiss nicht. Wieso also nicht jetzt schon handeln? Eichin: „Natürlich gucken wir perspektivisch für die neue Saison. Das arbeiten wir gerade ab.“

Sollte dabei ein interessanter Spieler ins Auge springen, einer, der sofort einen Fortschritt verspricht und direkt zu haben ist, „kann es gut sein, dass wir etwas machen“, sagt Eichin. Aber nur, wenn erfüllt ist, was der 47-Jährige zur obersten Prämisse macht: „Unsere Mannschaft hat einen guten Geist. Der darf nicht durcheinandergebracht werden.“

Möglicherweise gibt Werder aber eher Spieler ab, statt noch welche dazuzuholen. Mehmet Ekici gilt als Kandidat für einen Verkauf. Eichin dazu: „Ich gucke mir jedes Angebot an, das reinkommt.“ Auch Tom Trybull ist ein Anwärter auf einen Transfer. n csa

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