Petersen glaubt an Coup gegen die Bayern

Werder als Serienbrecher?

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Nils Petersen

Bremen - Heute Vormittag beginnt für Werder die Trainingswoche und damit die Vorbereitung auf eine ganz besondere Partie. Am Samstag (15.30 Uhr) kommt der deutsche Rekordmeister Bayern München nach Bremen.

„Das wird für uns das einfachste Spiel der Saison“, meint Werder-Sportchef Thomas Eichin und ergänzt mit einem Schmunzeln, das verrät, das er folgenden Satz nicht ernst meint: „Ich gehe davon aus, dass wir die Münchner aus dem Weserstadion schießen.“

Der 47-Jährige weiß genau, dass die Vorzeichen nicht gerade die besten sind. Werder (Platz 13) hat drei Mal hintereinander nicht gewonnen, die Woche für Woche als „Super-Bayern“ abgefeierten Münchner (Platz eins) haben satte 39 Bundesliga-Spiele in Folge nicht verloren – Rekord. Die vermeintliche Chancenlosigkeit weckt allerdings den Ehrgeiz der Bremer. „Wir werden gegen die Bayern um unser sportliches Leben laufen“, kündigt Trainer Robin Dutt an. Auch Mittelfeldmann Philipp Bargfrede mag nicht jetzt schon die weiße Fahne hissen: „Wenn wir vorher sagen, dass wir eh keine Chance haben, können wir auch zu Hause auf dem Sofa liegenbleiben.“

Der Ex-Münchner Nils Petersen hofft, „dass am Samstag viele Einflüsse zusammenkommen. Dass die Bayern einen schlechten und wir einen richtig guten Tag haben. Statistisch gesehen müssen sie schon seit Ewigkeiten mal wieder verlieren. Vielleicht ist es jetzt soweit. Ich traue uns zu, dass wir sie ärgern.“ Wie im Hinspiel der Vorsaison. „Da hatten wir sie am Rande des Punktverlusts“, erinnert Petersen. Erst in den letzten zehn Minuten machten Luiz Gustavon und Mario Mandzukic den Münchner 2:0-Sieg in Bremen perfekt. · mr

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