Wieses Weg führt in die Champions-League

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Tim Wiese

Bremen. Werders-Wiese-Wirbel geht weiter. Das Interesse der Medien war groß. So groß,  dass die Verantwortlichen des SV Werder Bremen extra eine Pressekonferenz für Tim Wiese am Donnerstagnachmittag einberufen hatten.

Noch ungeduscht kam der Fußball-Nationalkeeper nach dem Training zu den anwesenden Journalisten und stellte sich den Fragen. Dabei ging der 30-Jährige auch auf die Hintergründe zu seinem Abschied ein. Der Leistungsträger gab einen Einblick, wie es weiter gehen soll.

„Ich gehe davon aus, dass ich Champions League spielen werde“, sagte Tim Wiese. Es seien gute Vereine dabei, die die Qualifikation schaffen könnten. Zu den möglichen Vereinen wollte die Bremer Galionsfigur aber nichts sagen. Auf die clevere Frage, ob es sein könne, dass er in dieser Saison noch im Weserstadion gegen seinen zukünftigen Arbeitgeber spielen werde, reagierte Wiese mit einem breiten Grinsen und meinte: „Das weiß ich nicht“. Der SV Werder Bremen muss bei noch sechs ausstehenden Spielen in der Bundesliga gegen den FC Bayern München, Borussia Mönchengladbach und den FC Schalke im eigenen Stadion ran. Die Bayern mit Nationalkeeper Manuel Neuer und Gladbach mit Torwarttalent Marc-André ter Stegen haben wohl eher weniger Bedarf auf der Position. Allerdings ist bei den Blau-Weißen Knappen nach mehreren, teils verletzungsbedingten Wechseln zwischen Ralf Fährmann (Kreuzbandriss), Timo Hildebrand und Lars Unnerstall (Schulter) der Bedarf etwas größer. Irgendwie passt es dazu, dass Wiese aus Bergisch Gladbach stammt, was näher an Gelsenkirchen als an Bremen liegt. So waren sich viele Journalisten sicher, dass es sich bei dem neuen Arbeitgeber um den FC Schalke handelt.

Gelsenkirchen könnte somit auch die neue Heimat seiner Tochter werden, die im Sommer eingeschult wird. Grund genug für Wiese eine Entscheidung zu treffen. Denn: „Ich habe immer gesagt, dass ich bis April Klarheit haben möchte.“ Von Werder habe er aber kein Angebot bekommen auch wenn er lange gewartet habe. All das sagte der Werder-Schlussmann sehr nüchtern, ohne Groll und dankte dem Verein für die sieben Jahre. Er wisse, dass Bremen einen Neuanfang wolle unter anderem mit Ex-Ersatzmann Sebastian Mielitz (22) für den Wiese gute Worte übrig hatte. „Er kann als Nachfolger mein Erbe antreten“, so Wiese. Aber es sei etwas anderes die Nummer eins zu sein. pfa / kni

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