Werder schießt weiter zu wenig Tore, aber der Sportchef kann nicht handeln

Eichin: Offensivqualität „ist gut“

Bremen/Leicester - Zwei Niederlagen zum Abschluss der Vorbereitung, zwei Spiele in Folge ohne eigenen Treffer – es wäre nur logisch, wenn nach den Pleiten gegen Hannover 96 und Leicester City der Ruf nach einem weiteren Stürmer bei Werder Bremen wieder lauter würde. Doch nichts da. Geschäftsführer Thomas Eichin bügelt das Thema wie gehabt ab: „Wir können uns einen neuen Stürmer nicht leisten. Also machen wir nichts.“

Das ist nachvollziehbar. Nicht nachvollziehbar dagegen, dass Eichin den sportlichen Bedarf in Abrede stellt. „Das, was wir an Qualität vorfinden, ist gut“, meint er. Dabei hat sich gezeigt, dass sich das Bremer Sturmproblem verstärkt, sobald Franco Di Santo ausfällt. In Leicester war das an zwei vergebenen Großchancen von Nils Petersen sowie einem unauffälligen 45-Minuten-Einsatz von Nachwuchsmann Davie Selke zu beobachten. Zwar ist Eljero Elia in guter Form, doch seine Ideen und Tricks bleiben wertlos, weil ein Abnehmer fehlt. Dennoch sagt Eichin über die Abteilung Attacke: „Stand heute sind wir sehr zufrieden. Wenn wir etwas machen würden, müsste es eine absolute Qualitätsverbesserung sein. Aber die kostet richtig viel Geld.“ Das hat Werder nicht. Auch durch die Verkäufe von Ekici und Akpala würde nicht genügend reinkommen, um sich einen Stürmer nach Eichins Vorstellung leisten zu können.

Für das DFB-Pokalspiel gegen den FV Illertissen hat Trainer Robin Dutt noch „die Hoffnung, dass Franco Di Santo rechtzeitig fit wird“. Der Argentinier laboriert an einer Innenbanddehnung.

csa

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