B-Elf überzeugt nicht

Die nächste Ernüchterung

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Werder Bremens Joseph Akpala im Zweikampf gegen Vincent Wagner.

Essen - Wiedergutmachung für die peinliche Pokal-Pleite war das nicht: Im letzten Testspiel vor dem Bundesliga-Start bei Eintracht Braunschweig (Samstag, 18.30 Uhr) schaffte Werder Dienstagabend nur ein mageres 2:0 (2:0) bei Regionalligist Rot-Weiß Essen, der die Bremer zur Einweihung des neuen Stadions an der Hafenstraße eingeladen hatte.

Die bittere Erkenntnis: Aus der zweiten Reihe, die fast komplett ran durfte, drängt keiner nach. Der Kader ist zu schwach.

Die Hoffnung auf eine baldige Besserung hatte Sportchef Thomas Eichin allen grün-weißen Optimisten schon vor dem Anpfiff geraubt. Bei „Sport1“ sagte er: „Wir brauchen noch ein, zwei Transferperioden, um ein Team zu entwickeln, das wieder etwas weiter oben mitspielen kann.“

Die Bremer waren mit einem Rumpfkader in den Ruhrpott gereist und hatten dort ein Tageshotel bezogen. Die angeschlagenen Aaron Hunt, Nils Petersen (beide Wade) und Cedric Makiadi (Oberschenkel), die noch kranken Eljero Elia und Aleksandar Stevanovic sowie Kapitän Clemens Fritz und Zlatko Junuzovic blieben zu Hause.

Aus der Versager-Elf von Saarbrücken (1:3 im DFB-Pokal) stand lediglich Niclas Füllkrug in der Anfangsformation. Ansonsten sollten sich diejenigen beweisen, die am Sonntag wenig oder gar nicht gespielt hatten. Marko Arnautovic, der in Saarbrücken zur Pause eingewechselt worden war, saß erneut draußen. Stattdessen gab Trainer Robin Dutt Mittelfeld-Talent Marcel Hilßner aus der U 23 eine Bewährungschance.

Von Hilßner war vor 11 500 lautstarken Zuschauern zunächst aber genauso wenig zu sehen wie von den anderen Bremern. Die dickste Chance hatte Essen: Christian Knappmann scheiterte an Keeper Raphael Wolf (18.). Werder war eine knappe halbe Stunde lang erschreckend harmlos, ehe Özkan Yildirim (28.) und Füllkrug nach Vorlage Yildirims (35.) immerhin zwei Mal zuschlugen.

Nach der Pause das gleiche Bild: Wieder war der Außenseiter anfangs gefährlicher – und Werder fehlte die Durchschlagskraft. Felix Kroos hatte die einzige gute Bremer Gelegenheit (66.). Viel zu wenig gegen einen Viertligisten.

Werder: Wolf - Ignjovski, Lukimya, Pavlovic, Hartherz (79. Ekici) - Yildirim Kroos, Aycicek (63. Arnautovic) - Hilßner, Akpala, Füllkrug (46. Wurtz). n mr

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