Werder mit Remis gegen Aston Villa

3:3 – vorne läuft’s, hinten noch nicht

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Jubelpose mit neuer Werbung auf der Brust: Werder-Stürmer Niclas Füllkrug (vorn) nach seinem Treffer zum 1:0 gegen Aston Villa.

BREMEN (mr). Da wollte Werder seinen Anhängern am „Tag der Fans“ offenbar besonders viel bieten: Beim ersten Auftritt mit dem Logo des neuen Hauptsponsors „Wiesenhof“, gegen den von den 22 778 Zuschauern im Weserstadion keine Schmähgesänge zu hören waren, gab es gestern Abend gegen den englischen Erstligisten Aston Villa ein 3:3 (1:2).

Den vorletzten Test der Vorbereitung begann Werder in der momentanen Bestformation. Für Marko Arnautovic (Oberschenkelzerrung) rückte Neuzugang Kevin De Bruyne auf den rechten Flügel, für den noch nicht ganz fitten Nils Petersen stürmte Niclas Füllkrug in vorderster Front. Und der 19-Jährige setzte die erste Duftmarke, köpfte nach Flanke von Zlatko Junuzovic das frühe 1:0 (11.). Villas irischer Keeper-Routinier Shay Given hatte bei Werders erstem „Wiesenhof-Tor“ keine Chance. Doch nur wenig später schafften die Gäste dank einer Unachtsamkeit von Sokratis den Ausgleich. Andy Weimann war plötzlich frei durch, legte quer auf Darren Bent – und der Kapitän schob zum 1:1 ein (16.). Teamkollege Fabian Delph scheiterte kurz darauf am Außenpfosten (18.). Die Führung für den letztjährigen 16. der Premier League gelang Ciaran Clark (23.) – aus der Drehung, unbewacht. Erneut sah die Bremer Abwehr dabei nicht gut aus.

Werder mit Remis gegen Aston Villa

Werder trennt sich 3:3 von Aston Villa

Die positiven Akzente setzte Werder in der Offensive, wobei Aaron Hunt gleich zwei Mal großes Pech hatte. Erst traf er das Lattenkreuz (26.), zwei Minuten später per Freistoß den Pfosten (28.). Nach der Pause hatte Eljero Elia mehr Alu-Glück, seine lang und länger werdende Flanke klatschte an den Innenpfosten und von dort ins Netz – 2:2 (52.). Munter ging’s weiter: Bent traf für Villa aus kurzer Distanz (69.), Hunt für die insgesamt überlegenen Bremer (71.). Den Siegtreffer für Werder verhinderte dann Given mit einem glänzenden Reflex nach Elias Kopfball (83.). So blieb es beim 3:3.

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Die Erkenntnisse aus dieser Partie: Werder bleibt seiner auch schon zuletzt gezeigten, schwungvollen Linie treu und versucht, möglichst schnell nach vorne zu spielen – was gestern gegen Aston Villa erneut einige Male gelang. Hinten gibt es allerdings noch Schwierigkeiten, die bis zum Pokalspiel am nächsten Sonntag (16.00 Uhr) bei Drittligist Münster abgestellt werden müssen.

Werder: Mielitz - Gebre Selassie, Prödl, Sokratis, Schmitz (46. Ignjovski), Fritz, De Bruyne, Junuzovic, Hunt, Elia, Füllkrug (72. Wurtz).

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