3:3 gegen Hannover 96

Werder-Profis in der Einzelkritik

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Richard Strebinger: Schon wieder drei Gegentore – diesmal dauerte es aber länger als bei seinem Bundesliga-Debüt vor einer Woche als Einwechselspieler in Frankfurt. Starke Parade gegen Joselu, ärgerlich allerdings, dass Stindl den Nachschuss verwertete (12.). Dann zwei Mal unglücklich, aber nicht schuldig: Vor dem 2:2 hätte er vielleicht mit vollem Risiko den Pass in die Tiefe stoppen können; vor dem 2:3 wäre ein kompromissloses Herauslaufen eine Option gewesen. Note 3,5
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Theodor Gebre Selassie: Doppelt gefährlich – vorne und leider auch hinten. Der rechte Außenverteidiger ist mit seinen Kopfbällen nach Standards eine echte Waffe, doch im eigenen Strafraum fehlt ihm die Handlungsschnelligkeit – wie bei den ersten beiden Gegentoren. Note 4
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Alejandro Galvez: Als neuer Abwehrchef sehr nervös und damit kein Stabilisator. Sah beim 2:2 nicht gut aus, dafür bereitete der Spanier geschickt das 3:3 vor, deshalb gibt es die Note 3,5
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Luca Caldirola: Ist das wirklich noch Luca Caldirola? Der Italiener konnte wieder nicht an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen, wirkte verunsichert. Note 4,5
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Janek Sternberg (bis 38.): Diesen bulligen Jimmy Briand wird der Bremer so schnell nicht vergessen. Denn der 29-jährige Franzose ließ den siebe Jahren jüngeren Konkurrenten einfach abprallen. Der chancenlose Sternberg musste deshalb schon früh runter. Note 5
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Felix Kroos: Sein Problem vor der Abwehr ist seine Zweikampfschwäche. Gewann nur 40 Prozent seiner Duelle – das ist zu wenig für einen Sechser. Als Ballverteiler besser. Note 4
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Clemens Fritz: Der Wühler von der Weser – arbeitete Fußball mit großer Leidenschaft, doch spielerisch ist das im rechten Mittelfeld einfach zu wenig. Note 4
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Zlatko Junuzovic: Die meisten Ballkontakte, die meisten Torschüsse, ein Tor selbst gemacht, ein weiteres eingeleitet – der Österreicher ist der absolute Leader im Team. Note 2

Werder Bremen hat beim 3:3 gegen Hannover 96 einmal mehr Schwächen in der Defensive offenbart. Im Sturm waren zwei Jungprofis erfolgreich. Die Einzelkritik:

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