Mittelfeldmann wählt Afrika-Cup statt Vorbereitung – und der Trainer drückt die Daumen

Makiadi – unterwegs mit Werders Segen

Belek - In einer Woche startet in Äquatorialguinea der Afrika-Cup. Mit der Demokratischen Republik Kongo am Start: Werder-Profi Cedrick Makiadi. Gestern wurde er ins endgültige Aufgebot berufen, lässt nun die Vorbereitung auf die Rückrunde sausen, um für sein Land spielen zu können. Es gibt Bundesliga-Trainer, die sich über so etwas maßlos ärgern. Viktor Skripnik gehört nicht dazu. „Wir sind froh, dass wir als Werder Bremen einen Vertreter bei diesem großen Turnier haben. Und ich verstehe, dass Cedrick für sein Land spielen möchte. Ich war auch Nationalspieler und immer stolz darauf. Ich akzeptiere seine Entscheidung und drücke ihm die Daumen“, sagt der Ukrainer.

Dass Makiadi durch das Turnier (Finale am 8. Februar, wenn schon drei Bundesliga-Spieltage gelaufen sind) bei Werder weiter ins Hintertreffen gerät, ist anzunehmen. Wenngleich Skripnik keine körperlichen Defizite bei dem Mittelfeldspieler befürchtet: „Er ist dort nicht im Urlaub und liegt in der Sonne. Er hat einen harten Wettbewerb und muss topfit sein. Wenn er zurückkommt, wird er in guter körperlicher Verfassung sein.“

csa

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