Werder-Profi leidet mit Leverkusen

Öztunali wünscht sich sein erstes Tor

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Ballertraining! Levin Öztunali legte gestern Nachmittag eine Extraschicht mit zahlreichen Torschüssen ein.

Bremen - Ein Mann ein Wort – schon am Nachmittag schritt Levin Öztunali zur Tat: Der Werder-Profi legte nach dem Training eine Zusatzschicht ein, ballerte mit Philipp Bargfrede und Theodor Gebre Selassie noch zahlreiche Bälle auf die Kiste von Coen Casteels. Zwei Stunden zuvor hatte Öztunali vor Journalisten noch von sich gefordert, „torgefährlicher zu werden. Ich muss mehr Zug zum Tor haben.“

22 Mal ist der erst 18-Jährige schon in der Bundesliga aufgelaufen – 15 mal für Bayer Leverkusen und seit Januar sieben Mal für Werder, doch ein Tor war ihm bislang nicht vergönnt. Immerhin hat er als Bremer seine ersten drei Torvorlagen im Fußball-Oberhaus gegeben. Deshalb ist er auch durchaus zufrieden: „Es wird immer besser. Ich fühle mich wohl – auf und neben dem Platz.“

Weniger gut ging es ihm allerdings am Dienstagabend. Da saß er daheim vor dem Fernseher und schaute Champions League. Sein Ex-Club und auch künftiger Verein Bayer Leverkusen, von dem er bis 2016 an Werder ausgeliehen ist, kämpfte vergeblich um den Einzug ins Viertelfinale, scheiterte im Elfmeterschießen an Atletico Madrid. „Das war echt bitter, da fühlt man schon mit“, gestand Öztunali. Tröstende Kurznachrichten für die Ex-Kollegen hat er sich verkniffen, „davon kriegen sie schon genug“.

Ohnehin will sich Öztunali voll auf Werder konzentrieren – und dabei auf den nächsten Gegner: den 1. FC Köln. Nach der 0:4-Heimpleite gegen den FC Bayern eine sicher etwas angenehmerer Gegner. Doch Öztunali warnt: „Es ist unheimlich schwierig, gegen Köln ein Tor zu machen. Wir werden sie ganz bestimmt nicht unterschätzen.“

kni

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